Bei fettiger Haut verdickt sich die oberste Hautschicht, die sogenannte Hornschicht. Mediziner nennen dies Hyperkeratose. Die Hautporen weiten sich und die Haut wirkt oft schlecht durchblutet und blass. Außerdem glänzt sie ölig und neigt dazu, Mitesser und Pickel zu bilden, da die Poren der Talgdrüsen oft verstopfen. Bei fettiger Kopfhaut sind auch die Haare sehr schnell fettig. Bei manchen Betroffenen entwickelt sich ein seborrhoisches Ekzem.
Bestandteile Inhaltsstoffe Aqua (Water), Coco-Caprylate/Caprate, Propylene Glycol, C12-15 Alkyl Benzoate, Squalane, Cyclopentasiloxane, Dimethicone, Panthenol, Hydroxyethyl Acrylate/Sodium Acryloyldimethyl Taurate Copolymer, Tocopheryl Acetate, Octyldodecanol, Silver, Zinc Oxide, Echium Plantagineum Seed Oil, Cardiospermum Halicacabum Flower/Leaf/Vine Extract, Helianthus Annuus (Sunflower) Seed Oil Unsaponifiables, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Dimethicone Crosspolymer, Polysorbate 60 Mehr anzeigen

Der Wunsch ist groß, unserer Haut etwas Gutes zu tun, sie zu verwöhnen. Gerade wenn es ihr an etwas zu fehlen scheint. Doch genau dann ist bei Produkten Minimalismus angesagt. Dr. Irene Rosengarten, wissenschaftliche Leiterin der Kosmetikmarke La Roche-Posay: "Kosmetik für empfindliche Haut sollte deshalb nur ein Minimum und zudem höchstverträgliche Inhaltsstoffe enthalten, um das Irritationspotenzial zu senken."
Liegen das Shirt oder die Hose zu eng auf der Haut, kommt es bei Bewegung zu Reibung auf der Haut – und dadurch zu einer mechanischen Reizung. Ist das Gewebe dann noch undurchlässig für Wasserdampf und schwitzen wir, quillt die Hautoberfläche auf. Das macht sie durchlässig für Pilze und Bakterien. Vor allem in geschlossenen Schuhen ist das ein häufiges Problem.
Die Basis stellt immer das Gespräch mit dem Arzt (Anamnese) dar. In der Regel führt es zuerst der Hausarzt, der seinen Patienten und dessen Krankengeschichte meist schon gut kennt. Das bedeutet, er wird durchgemachte und bestehende Erkrankungen, Allergien, Medikamenteneinnahmen sowie den beruflichen Hintergrund berücksichtigen. Sind die Hautprobleme neu aufgetreten oder hat sich ein grundsätzlich trockenes Hautbild auffallend verschlechtert, kreist der Arzt mit gezielten Fragen mögliche Ursachen ein.
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Wissenswertes: Das Mikrobiom ist die Summe der Millionen Mikroorganismen, die auf unserer Haut oder auch in der Mundhöhle unseren natürlichen Schutzmantel vor Keimen und anderen Eindringlingen bilden. Eine intakte Haut- und Mundflora schützt uns vor externen Einflüssen. Einkaufswagen, Türklinken – alles berühren wir mit unseren Händen. Vor allem unsere Hände sind deshalb jeden Tag unzähligen Keimen, wie Bakterien und Viren, ausgesetzt. Die Haut ist stark beansprucht und auch häufiges Händewaschen trocknet sie aus und macht sie anfällig für ein Ungleichgewicht des Mikrobioms. Ist das Mikrobiom im Ungleichgewicht können sich Keime wie Bakterien und Viren ausbreiten und die natürlichen Schutzbarrieren angreifen. Die Folge können unter anderem Entzündungen, Irritationen und Schuppen sein. Diese natürliche Schutzbarriere muss geschützt und unser Mikrobiom wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.

Die von den Gesundheitsportalen des Fachverlags für Gesundheit und Medizin (im Folgenden „Gesundheitsportale“ genannt) bereitgestellten Informationen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und ersetzen in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf den Gesundheitsportalen zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden und können den Arztbesuch in keinem Fall ersetzen.
Man spürt, wenn man hektische Flecken bekommt. Auch ohne in den Spiegel zu schauen. Unser vegetatives Nervensystem hat eine Art Standleitung zur Haut: Stresshormone sabotieren den Transport von körpereigenen Abwehrstoffen und machen sie angreifbar für Einflüsse von außen. "Je ‚dünnhäutiger' wir emotional sind, desto sensibler reagiert auch die Haut", sagt Thilo Evers, der auch auf psychosomatische Erkrankungen spezialisiert ist. Schon Redewendungen weisen darauf hin: Es ist zum Aus-der- Haut-Fahren, man fühlt sich nicht wohl in seiner Haut.
Wenn die Hautschuppen das Symptom einer Grunderkrankung darstellen, steht im Vordergrund, dass diese Krankheit angemessen behandelt wird, sonst können sich auch die Hautschuppen nicht (zumindest nicht dauerhaft) zurückbilden. Hautschuppen im Rahmen einer Schuppenflechte können mithilfe von Salbenverbänden, die Wirkstoffe wie Harnstoff, Milchsäure oder Salicylsäure enthalten, abgelöst werden. Darüber hinaus ist es wichtig, auch entzündungshemmende Medikamente wie Cortison (Achtung: nicht zu lange anwenden, da die betroffene Haut sonst immer dünner wird), Dithranol oder Calcitriol (abgeleitet vom Vitamin D) anzuwenden. Bei schwerwiegenderen Symptomen kann von einer lokalen Therapie auf eine systemische Behandlung umgestiegen werden. Dann können zum Beispiel Retinoide (abgeleitet vom Vitamin A) eingenommen werden, um die Schuppen schneller zu lösen und das Zellwachstum zu hemmen. Außerdem können Substanzen eingesetzt werden, die das Immunsystem unterdrücken, zum Beispiel Methotrexat. Alternativen sind die Behandlung mit UV-Strahlung oder Laser, die allerdings nur unter strenger ärztlicher Überwachung erfolgen dürfen.
Das Wetter kann die Haut reizen. Schwitzt man etwa im Sommer, verliert der Körper Flüssigkeit und die Haut trocknet schneller aus. Klimaanlagen und Sonneneinstrahlung verstärken diesen Effekt. Doch auch bei kalten Temperaturen kann die Haut schnell austrocknen. Denn bei einer Außentemperatur von 8 °C oder weniger stellen die Talgdrüsen die Produktion ein. Außerdem schwitzt man bei Kälte kaum, sodass im Winter weniger Feuchtigkeit an die Oberhaut gelangt. Dadurch gerät der Fett- und Wasserhaushalt der Haut durcheinander, trockene Haut ist die Folge. Wind, Nässe und Heizungsluft fördern das Austrocknen noch, Besonders betroffen sind Körperstellen, die nicht durch Kleidung geschützt sind wie das Gesicht, die Lippen und die Hände.
Die Beine, insbesondere die Schienbeine sind auch eine typische Lokalisation für schuppende Haut. Diese Hautpartie ist oft sehr trocken. Zusätzlich kann diese Hautpartie durch häufiges Rasieren gereizt sein. Hier hilft meistens schon eine pflegende Bodylotion. Wenn eine Bodylotion nicht hilft, sollte ein Hautarzt zur weiteren Abklärung der Hautveränderung aufgesucht werden.
Sollten die Hautschuppen auf dem Boden einer Neurodermitis entstanden sein, so helfen ebenfalls Entzündungshemmer wie Cortison und Immunsuppressiva wie Tacrolimus. Auch die Licht- und Klimatherapie sind bei Neurodermitis bereits etabliert. Andere Medikamente, die bei der Neurodermitis zum Einsatz kommen, zielen auf die allergische Komponente dieser Erkrankung ab. So helfen gegen Hautschuppen bei Neurodermitis auch Antihistaminika oder eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung).
Salicylsäure ist eines der besten Mittel, um fettige Haut im Gesicht an der Oberfläche von Schüppchen zu befreien, die vor allem in der T-Zone oft für Unreinheiten und Co. verantwortlich sind. Zudem reinigt Salicylsäure in Lotions und Cremes oder als purer Aktivstoff die Talg-Innenwände und Poren erscheinen weniger groß. Produkte mit Salicylsäure findest du bei Amazon*.
Auch Naturjoghurt kann gegen Fettglanz eingesetzt werden – er funktioniert wie ein natürliches Peeling auf der Haut: Die Milchsäure, die sich in dem Produkt befindet, zieht das Fett regelrecht aus den Poren und neutralisiert obendrein auch noch den PH-Wert. Nehmen Sie hierfür nur einen Esslöffel Joghurt und verteilen Sie diesen im Gesicht (Mund- und Augenpartien aussparen). Lassen Sie ihn 15 Minuten einwirken und waschen Sie ihn danach auch wieder mit warmem Wasser ab. Den restlichen Joghurt können Sie gerne aufessen oder am nächsten Tag wiederverwenden.
Bei Hautschuppen durch Pilzinfektionen sollten spezielle Antipilzmittel (Antimykotika) auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Diese gibt es, größtenteils rezeptfrei, in verschiedenen Darreichungsformen: als Puder, Cremes, Lösungen, Sprays und für therapieresistente Verläufe auch als Tabletten. Für die Haut werden besonders gerne Bifonazol, Clotrimazol oder Terbinafin eingesetzt. Wichtig ist, dass die Behandlung konsequent über drei bis vier Wochen (siehe Packungsbeilage) durchgeführt wird, selbst wenn die Schuppen schon früher verschwinden.
Mangelnde oder übertriebene Körperpflege und Kosmetik: Trockene Haut will gepflegt sein. Da sie empfindlicher auf Licht, Wetter und äußere Einflüsse reagiert, benötigt sie mehr Schutz und intensiveren Nachschub an Fett, aber vor allem an Feuchtigkeit als zum Beispiel fettige Haut. Mildes Reinigen mit geeigneten Produkten und die passenden Cremes helfen ihr, geschmeidig zu bleiben.
Bei der Kopfhaut handelt es sich um die häufigste Stelle für schuppige Haut. Das ist dadurch bedingt, dass durch das häufige Haarewaschen sehr viel Wasser auf die Kopfhaut einwirkt, was zu Trockenheit führen kann. Des Weiteren können Shampoos und Spülungen die Kopfhaut reizten. Hier empfiehlt es sich, auf ein Kopfhaut schonendes Shampoo umzusteigen. Zu empfehlen ist hier Linola-Shampoo oder das sehr bekannte anti-Schuppen Shampoo „Head and Shoulders“.Diese Shampoos spenden der Kopfhaut auf milde Art und Weise Feuchtigkeit und helfen der Haut bei der Regeneration. Zusätzlich kann so auch meistens das fetten der Haare vermindert werden.
Ausgesprochen trockene und verhornte Hautpartien können Sie am besten mit wasserfreien Fettcremes geschmeidig halten. Im Winter können Sie Ihr Gesicht gut mit einer rückfettenden Gesichtscreme vor dem Austrocknen schützen. Für die Lippen eignen sich Pflegestifte mit Jojobaöl, Bienen- oder Palmwachs. Bei längeren Spaziergängen oder beim Wintersport sollten Sie einen Pflegestift mit UV-Filter verwenden.
Bananen sind sehr gesund und wirken ebenfalls von innen heraus gegen trockene schuppige Haut. Am besten essen Sie mehrmals wöchentlich eine Banane, mischen sie in Ihr Müsli oder geben Sie zu Ihrem Smoothie. Aber auch von außen kann die Banane helfen. Hierfür wird eine Banane mit der Gabel zerdrückt und mit zwei Esslöffeln Naturjoghurt und einem Teelöffel Honig vermischt. Der Brei wird anschließend auf die Haut gegeben und nach einer viertel Stunde gründlich abgewaschen.
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Wenn die Haut nach dieser Behandlung wieder schuppenfrei und geschmeidig wird, liegt es nur an einer harmlosen Austrocknung. Liegen jedoch Neurodermitis oder Schuppenflechte vor, ist eine intensivere Therapie notwendig. Dabei ist zu beachten, dass diese Hauterkrankungen zwar nicht geheilt, aber gemildert werden können. Auch diese Erkrankungen werden primär mit gut rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Cremes behandelt. Bei Schuppenflechte werden lokal auch Salben mit Corticoiden eingesetzt.
Zahlreiche effektive Mittel gegen fettige Haut finden Sie in Apotheken und Drogeriemärkten. Die Produkte nehmen überschüssiges Fett auf, binden es, bremsen die Produktion der Talgdrüsen und wirken Hautunreinheiten entgegen. So reinigen und pflegen Sie schonend und effektiv Ihre fettige Haut. Gesicht, Schultern und Rücken lassen sich erfolgreich behandeln mit:
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