Bei einer fettigen Haut ist die oberste Hautschicht (Hornschicht) verdickt (Hyperkeratose). Dadurch erweitern sich die Hautporen. Diese erweiterten Poren neigen zur Verstopfung, vor allem im Bereich der sogenannten T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) und im Dekolleté, an Schultern und am Rücken. Es entstehen die typischen Symptome: Pickel und (entzündliche oder nicht-entzündliche) Mitesser (Komedonen). Außerdem glänzt die Haut, sie wirkt ölig und häufig auch schlecht durchblutet und dadurch blass; im Hautbild findet man nur wenig Linien und Fältchen.
In einigen Fällen kann es gut gegen fettige Haut sein, die Stoffe über Nahrungsergänzungspräparate zuzuführen. Dies sollten Sie jedoch niemals eigenmächtig entscheiden. Fragen Sie Ihren Arzt, ob die zusätzliche Zufuhr von Vitamin A oder Zink für Sie sinnvoll ist. Denn Nahrungsergänzungsmittel bergen immer die Gefahr, dass man zu viel des jeweiligen Inhaltsstoffes zu sich nimmt – mit negativen Folgen für den Organismus.
Wie oben bereits ausführlicher beschrieben, spielen die Geschlechtshormone bei der Entstehung von fettiger Haut oft eine entscheidende Rolle. Gerade Frauen leiden bei starken Hormonschwankungen wie in der Pubertät oder während der Menstruation phasenweise unter fettig glänzender Haut, die teilweise auch zu Akne neigt. Die mögliche Hormontherapie mit Östrogenen wurde bereits erläutert.

Anwendungen mit Honig und Gurken spenden Feuchtigkeit und versorgen die trockene Haut mit Nährstoffen. Ähnlich gut wirkt selbstgemachtes Gesichtswasser aus Karottensaft und Teebaumöl. Ein altes Hausmittel ist Eigelb, welches mit Olivenöl vermischt und in die Haut einmassiert wird. Zur Stärkung der Fettbarriere der Haut können Cremes mit Urea, Allantoin und Panthenol verwendet werden.
Besonders häufig zeigt sich trockene Haut im Gesicht. Aber auch Unterschenkel, Schienbeine, Füße, Hände, Ellenbogen und Unterarme können betroffen sein. Trockene Haut fühlt sich rau und spröde an. Sie ist feinporig, spannt, schuppt und juckt. Häufig zeigen sich außerdem gerötete Stellen. Trockene Haut reißt schnell und reagiert empfindlich auf Kälte und/oder Wärme. Im Extremfall können sich Austrocknungsekzeme bilden: Die Haut reißt ein und entzündet sich.
Wenn du unter fettiger Haut und viel Glanz im Gesicht neigst, solltest du bei der Wahl deiner Foundation auf bestimmte Dinge achten. Verzichte zum Beispiel auf Make-up mit Silikon oder Talg (ja, viele abdeckenden Produkte enthalten tatsächlich das, wovon du eh schon genug hast). Verwende stattdessen nicht komedogenes Make-up bzw. spezielles Make-up für fettige Haut*.
Die Hautschuppenflechte, auch Psoriasis genannt, ist eine entzündliche Hauterkrankung. Sie tritt meist nach der Pubertät auf, und ist nur systemisch therapierbar. Die Psoriasis kann neben Hauterscheinungen auch mit Gelenkbeschwerden und Gefäßentzündungen einhergehen. Für die Therapie der Psoriasis stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Diese werden je nach Schweregrad der Symptome angewandt.
Viele Menschen leiden unter trockener und schuppiger Haut. Dahinter können Pilzinfektionen, Schuppenflechte oder auch schlechte genetische Anlagen stecken. Während das Problem von den Patienten oft als ein rein kosmetisches gesehen wird, sollten die trockenen Hautpartien immer von einem Arzt behandelt werden, da die Schutzfunktion der Haut an diesen Stellen offensichtlich gestört ist.
Tierische Produkte sollten in Maßen auf dem Speiseplan stehen, da sie meist viele gesättigte Fettsäuren enthalten, welche die fettige Haut zusätzlich belasten. Wenn Sie fettige Haut haben, sollten Sie außerdem darauf achten, genügend zu trinken, am besten stilles Mineralwasser. Experten raten zudem dazu, über die Nahrung ausreichend Vitamin A und Zink zu sich zu nehmen – beides wirke sich positiv auf fettige Haut aus.
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