Schwitzen: Übermäßiges Schwitzen, etwa beim Sport oder bei hochsommerlichen Temperaturen, ist eine wesentliche Maßnahme des Körpers, um den Wärmehaushalt auszugleichen. Dadurch gehen jedoch kurzfristig Flüssigkeit und Salze verloren. Die Haut zeigt spürbar den Mangel an. Sie ist gerötet, spannt und wird faltig. Durch Trinken, etwa vor oder nach dem Sport, gleichen wir den Verlust wieder aus. Den Schweißfilm gilt es abzuwaschen. Feuchtigkeitshaltige Cremes und Lotionen lindern danach von außen die Trockenheitszeichen.
Wenn du unter fettiger Haut leidest, produzieren deine Poren besonders viel Talg. Verfügst du dann allerdings auch noch über überempfindliche Zellrezeptoren, die schon bei den kleinsten hormonellen Signalen die Talgproduktion anregen, steigt die Fettproduktion deiner Haut bis ins Übernatürliche. Die Folge ist ein fettiger Glanz, Pickel, Mitesser und das vor allem in der Gesichtsmitte, der sogenannten T-Zone. Oft sind es aber ganz bestimmte Pflegefehler, die für stark fettige Haut sorgen können.
Gründliche Reinigung ist das Wichtigste bei fettiger Haut. Sie beseitigt Hautschuppen, hält die Poren frei und entfernt Bakterien. Doch nicht alles, was sauber macht, ist auch gut für die Haut. Aggressive Reinigungsprodukte können die Haut reizen und Unreinheiten verschlimmern. Denn sie trocknen die Haut aus und regen so die Talgproduktion zusätzlich an. Zu starkes Rubbeln oder Reiben wirkt ebenfalls kontraproduktiv. Besser ist eine sanfte, aber gründliche Reinigung. Ideal sind pH-neutrale Waschgels, Reinigungsschaum oder leicht peelende Reinigungsprodukte. Sie sollten vorsichtig einmassiert und mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden. Danach auf keinen Fall das Gesicht trocken rubbeln, stattdessen mit einem frischen Handtuch das Wasser vorsichtig abtupfen.
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Lebensalter, hormonelle Veränderungen: Verschiedene Hormone, darunter die Geschlechtshormone, beeinflussen auch den Hautzustand. Insbesondere Frauen erleben es, dass sich ihr Hauttyp im Laufe ihres Lebens verändert. So kann die Haut in der Pubertät noch eher fettig sein. Sie normalisiert sich dann später, etwa unter Einnahme eines Verhütungsmittels oder während der Schwangerschaft und Stillzeit. In den Wechseljahren schließlich neigt die Haut oft deutlich zu Trockenheit. Hormonumstellung und natürlicher Alterungsprozess wirken zusammen. Aber auch Männer haben in jungen Jahren oft mit verstärkter Talgproduktion zu tun, im Alter nehmen Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut dann spür- und sichtbar ab.

Thermalwasser- der Klassiker seit dem 17. Jahrhundert hat alle modernen wissenschaftlichen Tests durchlaufen und bekommt das Prädikat besonders wertvoll. Thermalwasser enthält viele Mineralstoffe und Spurenelemente, es beruhigt und kräftigt damit die Haut. Z. B. in "Thermalwasser" von Vichy, ca. 7 Euro, "Thermalwasser" von La Roche-Posay, ca. 7 Euro, "Thermalwasserspray" von Eau Thermale Avène, ca. 8 Euro.
Ursachen: äußere Faktoren (z.B. Hitze, Kälte, Sonneneinstrahlung), Ernährung, bestimmte Medikamente, Stress und seelische Belastung, biologische Faktoren (wie Alter), Erkrankungen wie Neurodermitis, Allergien, Schuppenflechte, Kontaktekzeme (Hautausschlag), Ulcus cruris (Geschwür am Unterschenkel), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Schilddrüsenunterfunktion, Morbus Crohn, Zollinger-Ellison-Syndrom, Zöliakie.
Obwohl schuppige Haut häufig nur als kosmetisches Problem betrachtet wird, ist eine Behandlung trotzdem notwendig. Schuppenbildung bedeutet ja, dass die Schutzschicht der Haut gestört ist. Außerdem regt der ständige Juckreiz zum Kratzen an, sodass sich blutige Hautverletzungen bilden können. Jede dieser Hautveränderung birgt natürlich auch die Gefahr einer Infektion, weil dadurch Krankheitserreger die Hautbarriere leichter überwinden können unter Bildung von stark juckenden und hartnäckigen Ekzemen.
Das LR MICROSILVER PLUS Anti-Schuppen-Shampoo, für ein intaktes Mikrobiom der Kopfhaut, reinigt und pflegt Haare und Kopfhaut, reduziert Schuppen schon ab der ersten Haarwäsche und beugt deren Neubildung effektiv vor. Das besondere PLUS: OCTOPIROX® hemmt das Bakterienwachstum und reguliert das Erscheinungsbild der Kopfhaut während Dexpanthenol trockene und irritierte Kopfhaut beruhigt. Zudem reduziert MicroSilver BG™ Bakterien. Das Anti-Schuppen-Shampoo ist besonders gut für empfindliche, trockene und zu Juckreiz neigender Kopfhaut geeignet.

Auf der Nase kommt es zu schuppender Haut aus dem gleichen Grund wie in dem restlichen Gesicht. Durch trockene Haut kommt es hier zu vermehrter Schuppung. Es gibt auf der Nase nichts Anderes zu beachten als im Gesicht. Auch hier ist die Therapie der Wahl eine rückfettende Creme. Zu beachten ist, dass es aufgrund der anatomischen Position der Nase zu vermehrter Sonneneinstrahlung kommen kann. Es empfiehlt sich daher auch bei geringer Sonneneinstrahlung das Benutzen eines Lichtschutzfaktors. Auch zu massive Sonneneinstrahlung kann zu Schuppung der haut in Form von Sonnenbrand führen.

Honig schmeckt nicht nur lecker, sondern hilft auch bei spröden Lippen oder eingerissenen Mundwinkeln und wirkt sich insgesamt heilend auf die Haut aus. Bei trockener und schuppiger Haut kann Honig helfen, diese wieder geschmeidiger zu machen. Hierfür wird die klebrige Substanz direkt auf die Haut gebracht. Lassen Sie den Honig einwirken und spülen Sie den überschüssigen Rest ab.


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Einer der einfachsten Wege, mit deiner öligen Haut zu arbeiten, ist, den Glanz einfach mit sanften Öl-aufsaugenden Blotting Papers aufzusaugen. Diese funktionieren wie ein Löschpapier. Der Glanz verschwindet dadurch in Nullkommanichts und das für mindestens ein bis zwei Stunden. Kleiner Tipp: Wenn du keines der Blättchen zur Hand hast, tut es auch Toilettenpapier!
Kontaktekzeme: Ekzeme sind Hautausschläge, die manchmal auf eher fettiger Haut mit veränderter Talgproduktion (seborrhoisches Ekzem), oft jedoch auf trockener Haut entstehen. Sie sind Ausdruck für unterschiedliche Hautprobleme (siehe dazu den Ratgeber "Hautausschlag"). Trockene Haut ist allgemein anfälliger für Kontaktekzeme. Da hier die Hautbarriere häufig durchlässiger ist, reagiert trockene Haut auch empfindlicher, wenn sie mit Reizstoffen in Berührung kommt. Ein akutes Kontaktekzem kann zum Beispiel nach wiederholtem Einwirken von allergieauslösenden Substanzen wie Nickel, Konservierungsstoffen, Latex, Reinigungsmitteln auftreten. Zum einen ist trockene Haut also die Basis, auf der sich Ekzeme entwickeln können, zum anderen trocknet die Haut an den erkrankten Partien noch stärker aus. 

Schuppige Haut hat also meist harmlose Ursachen, die sich durch entsprechende Maßnahmen beheben lassen. Spezielle Shampoos und eine gesteigerte Körpergenie können schon eine Menge bewirken. Wird allerdings nicht reagiert, kann die übermäßige Schuppenbildung zu weiteren Problemen führen. Aufgekratzte Stellen am Kopf können sich etwa entzünden und extrem trockene Haut kann Haarausfall begünstigen.

Auch von innen können Sie etwas gegen fettige Haut tun. Bewährt haben sich Teemischungen mit bestimmten Heilkräutern, zum Beispiel ein Mix aus Löwenzahn, Brennnesseln und Birkenblättern. Für die Zubereitung mischen Sie die Ingredienzien zu gleichen Teilen und übergießen einen Teelöffel davon mit 250 Millilitern kochendem Wasser. Lassen Sie den Tee fünf bis sechs Minuten ziehen und trinken Sie maximal fünf Wochen lang täglich drei Tassen über den Tag verteilt – eine Wohltat für fettige Haut.
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