Eigentlich wollen wir mit Kosmetik unserer Haut etwas Gutes tun. Tatsächlich können in Cremes und Co. aber Substanzen stecken, auf die gesunde, aber erst recht geschädigte Haut gereizt reagiert. Extrakte, Konservierungsstoffe, UV-Filter oder Duftstoffe zählen zu den kosmetischen Stoffen, die am häufigsten Reizungen auslösen. Aber auch Emulgatoren oder kosmetische Säuren (zum Beispiel Fruchtsäuren oder Salicylsäure), wie sie für Peelings verwendet werden, können die Haut reizen.

Und Achtung: Meist bleibt die T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) von Irritationen verschont und ist eher normal feucht bis ölig. Benutzt man bei Irritationen jetzt reichhaltige, rückfettende Cremes im ganzen Gesicht, entsteht in dieser Hautpartie ein Film, unter dem es Bakterien und Pilze schön warm und feucht haben und sich optimal vermehren können - und schon hat man das nächste Problem: Die Haut entzündet sich und bekommt Pickelchen. Bei akuten Entzündungen empfiehlt sich daher Zinkpaste. Ein anderes gutes Hausmittel ist weiße Tonerde: Zwei gehäufte Esslöffel, in einer Wanne aufgelöst, ergeben ein beruhigendes Bad.
Ursachen: äußere Faktoren (z.B. Hitze, Kälte, Sonneneinstrahlung), Ernährung, bestimmte Medikamente, Stress und seelische Belastung, biologische Faktoren (wie Alter), Erkrankungen wie Neurodermitis, Allergien, Schuppenflechte, Kontaktekzeme (Hautausschlag), Ulcus cruris (Geschwür am Unterschenkel), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Schilddrüsenunterfunktion, Morbus Crohn, Zollinger-Ellison-Syndrom, Zöliakie.

Schwitzen: Übermäßiges Schwitzen, etwa beim Sport oder bei hochsommerlichen Temperaturen, ist eine wesentliche Maßnahme des Körpers, um den Wärmehaushalt auszugleichen. Dadurch gehen jedoch kurzfristig Flüssigkeit und Salze verloren. Die Haut zeigt spürbar den Mangel an. Sie ist gerötet, spannt und wird faltig. Durch Trinken, etwa vor oder nach dem Sport, gleichen wir den Verlust wieder aus. Den Schweißfilm gilt es abzuwaschen. Feuchtigkeitshaltige Cremes und Lotionen lindern danach von außen die Trockenheitszeichen.


Avocado ist eine fettreiche, leckere Frucht, die auf verschiedene Weise zubereitet werden kann (z. B. Guacamole). Bei schuppiger Haut ist sie sowohl innerlich als auch äußerlich zu empfehlen – sie versorgt die Haut mit Vitaminen und gesunden Fetten. Bei kleineren schuppigen Stellen wird das Fruchtfleisch einer Avocado zerdrückt, auf die leicht angefeuchtete Haut aufgebracht und nach circa 20 Minuten mit Wasser abgespült. Dem Fruchtfleisch kann noch etwas Honig hinzugefügt werden. Avocados sollten auch regelmäßig auf dem Speiseplan stehen, da die gesunden Fettsäuren und der hohe Gehalt an Antioxidantien von innen heraus der Haut gut tun.


Inhaltsstoffe Aqua (Water), Coco-Caprylate/Caprate, Propylene Glycol, C12-15 Alkyl Benzoate, Squalane, Cyclopentasiloxane, Dimethicone, Panthenol, Hydroxyethyl Acrylate/Sodium Acryloyldimethyl Taurate Copolymer, Tocopheryl Acetate, Octyldodecanol, Silver, Zinc Oxide, Echium Plantagineum Seed Oil, Cardiospermum Halicacabum Flower/Leaf/Vine Extract, Helianthus Annuus (Sunflower) Seed Oil Unsaponifiables, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Dimethicone Crosspolymer, Polysorbate 60
Dies ist eine entzündlich-allergische Krankheit, die häufig mit Hautschuppung einhergeht und in der Regel schon im Kindesalter beginnt. In vielen Fällen leiden die Betroffenen zusätzlich unter anderen allergischen Reaktionen, wie zum Beispiel juckenden, tränenden Augen, laufender Nase oder Asthma. Neurodermitis verläuft fast immer schubweise, was bedeutet, dass die Beschwerden nicht permanent vorhanden sind. In einem Schub befinden sich die Hautschuppen dann allerdings typischerweise über den Beugeseiten, also zum Beispiel in der Ellenbeuge.
Mechanisch funktionierende Peelings mit groben Partikeln sind für die Gesichtshaut zu hart. Sie reizen die Haut und fügen ihr - wenn die oberste Hautschicht durch Schüppchenbildung sowieso bereits nicht intakt ist - im schlimmsten Fall sogar Verletzungen zu. Lieber zu einem sanfteren Peeling greifen, zum Beispiel einem Enzympeeling. Die Enzyme spalten Eiweißbausteine und lösen so die Schüppchen.
In einigen Fällen kann es gut gegen fettige Haut sein, die Stoffe über Nahrungsergänzungspräparate zuzuführen. Dies sollten Sie jedoch niemals eigenmächtig entscheiden. Fragen Sie Ihren Arzt, ob die zusätzliche Zufuhr von Vitamin A oder Zink für Sie sinnvoll ist. Denn Nahrungsergänzungsmittel bergen immer die Gefahr, dass man zu viel des jeweiligen Inhaltsstoffes zu sich nimmt – mit negativen Folgen für den Organismus.
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