Die Haut ist von jedem Menschen unterschiedlich beschaffen. Es gibt viele verschiedene Hauttypen und einige Menschen neigen eher zu fettiger Haut als andere. Fettige Haut wirkt ölig und ist meist schlechter durchblutet. Dadurch glänzt die Haut und sieht blass aus. Primär liegt das daran, dass die Talgdrüsen, die beinahe an unserem gesamten Körper in der Haut sind, zu viel Talg produzieren. Normalerweise liegt die Talgproduktion bei 1-2g am Tag und der Talg hat die wichtige Aufgabe, die Haut vor äußeren Einflüssen zu schützen und die eigene Feuchtigkeit zu bewahren. Wenn die Talgdrüsen stärker aktiv sind als normal, kommt es zu dem oben erwähnten Hautbild. Dies kann völlig verschiedene Ursachen haben.

Die meisten Menschen haben allerdings vor allem im Gesicht eine sogenannte Mischhaut, die sich aus mehreren der Hauttypen zusammensetzt. Es ist außerdem nicht ungewöhnlich, dass an verschiedenen Stellen des Körpers unterschiedliche Hauttypen vorkommen, dass also zum Beispiel jemand mit ansonsten trockener Haut eine fettige Gesichtshaut hat. Fettige Haut ist gekennzeichnet durch ein robustes, öligeres Erscheinungsbild mit großen, sichtbaren Poren. Am häufigsten findet man fettige Haut auf der Kopfhaut, an der Stirn und im restlichen Gesicht, nicht selten aber auch im Bereich von Brust oder Rücken.


Heilerde wirkt entgiftend und Teebaumöl antibakteriell, was eine gute Kombination bei fettiger Haut darstellt. Rühren Sie aus zwei Esslöffeln Heilerde und etwas Wasser einen Brei an und fügen diesem ein bis zwei Tropfen gutes, hochwertiges Teebaumöl zu. Die Paste wird mit einem Pinsel auf die Haut gebracht und verbleibt dort ungefähr zwanzig Minuten. Fühlt sich die Maske unangenehm, wird sie sofort abgewaschen, um Hautreizungen zu vermeiden.
Ein guter Hinweis ist die Bezeichnung "hypoallergen" auf der Verpackung. So gekennzeichnete Produkte verzichten weitgehend auf Alkohol, kritische Konservierungsmittel, Duft- und Farbstoffe, den Wirkstoffträger PEG - und damit auf vieles, was die Haut noch mehr irritieren könnte. Um die Haut feucht und geschmeidig zu machen, eignen sich Glycerin - das ohnehin in nahezu jeder Creme enthalten ist - und Urea. Das allerdings mit einer Einschränkung: Der Wirkstoff Urea darf nur angewendet werden, wenn die Hautoberfläche intakt ist, sonst kann er den Zustand noch verschlimmern. Bei Neurodermitis im Gesicht werden Urea-Konzentrationen von maximal 10 % Harnstoffzusatz eingesetzt, da es den Juckreiz effektiver stoppen kann.
In so gut wie jedem Haushalt finden sich natürliche Zutaten, die Ihnen dabei helfen können, den Fettglanz zu entfernen. Dazu zählt unter anderem Zitronensaft: Die darin enthaltene Säure tötet nicht nur Keime ab, sondern sorgt auch dafür, dass sich große Poren zusammenziehen. Vermischen Sie dazu einfach nur einen Teelöffel Saft mit einem halben Löffel Wasser, halten Sie ein Wattepad in die Flüssigkeit und betupfen Sie damit anschließend Ihre Haut. Lassen Sie die Lösung für zehn Minuten einwirken, bevor Sie diese mit lauwarmem Wasser wieder abwaschen.
Regelmäßige Masken oder Peelings mit Heilerde* können sehr effektiv bei fettiger Haut im Gesicht sein. Das Pulver zieht den Talg aus deinen Poren und kann die Haut für längere Zeit mattieren. So kannst du beispielsweise eine Heilerde-Maske auftragen, bevor du zu einem Event gehst, bei dem du auf keinen Fall zu stark im Gesicht glänzen willst. Heilerde hilft übrigens auch super gegen Pickel!

Eine schuppige Haut ist gleich doppelt unangenehm: Zum einen stellen die sichtbaren Hautprobleme ein kosmetisches Problem dar, das sich gerade im Gesicht oder an den Händen nur schwer überdecken lässt. Zum anderen geht schuppige Haut oft mit starkem Juckreiz oder Hauttrockenheit einher. Doch woher kommen die Beschwerden? Und was lässt sich dagegen unternehmen?
Meine Hebamme hat mir Himbeerblättertee empfohlen, als Vorbereitung zur Geburt. Da ich mir nicht vorstellen kann, dass Himbeerblätter viele Inhaltsstoffe besitzen, stelle ich die Frage hier: Bringt die Einnahme von Himmbeerblättertee etwas für die Schwangerschaft? Wenn Himbeerblättertee wirklich etwas zur leichten Geburt beiträgt, dann werde ich etwas Tee kaufen. Wo würdet ihr ihn einkaufen?
Auch die UV-Strahlung (Sonne) kann in einem geringen Maße heilend auf die Haut wirken. Hier ist natürlich auf die Dosis zu achten. Bei einer längeren Sonnenexposition muss unbedingt auf einen Lichtschutzfaktor geachtet werden. Bei dauerhafter Sonnenexpositon kann die Haut verfrüht altern, außerdem ist das Risiko für weißen Hautkrebs (Basaliom) und schwarzen Hautkrebs (Melanom) erhöht. Beide Krankheitsbilder müssen chirurgisch entfernt werden und bedürfen einer vermehrten Kontrolle des Hautarztes.
Obwohl schuppige Haut häufig nur als kosmetisches Problem betrachtet wird, ist eine Behandlung trotzdem notwendig. Schuppenbildung bedeutet ja, dass die Schutzschicht der Haut gestört ist. Außerdem regt der ständige Juckreiz zum Kratzen an, sodass sich blutige Hautverletzungen bilden können. Jede dieser Hautveränderung birgt natürlich auch die Gefahr einer Infektion, weil dadurch Krankheitserreger die Hautbarriere leichter überwinden können unter Bildung von stark juckenden und hartnäckigen Ekzemen.
Zinkmangel: Zink ist ein Spurenelement, das wichtige Körperfunktionen beeinflusst. Ist zu wenig davon vorhanden, wirkt sich das auch auf den Hautzustand aus. Ein Zinkmangel kann im Rahmen eines chronischen Leberversagens oder Nierenversagens entstehen, ebenso bei bestimmten Formen der Blutarmut, bei Krebsleiden oder Diabetes. Weitere Ursachen für einen Zinkmangel sind Zöliakie und andere Erkrankungen, die mit einer gestörten Nährstoffverwertung einhergehen. Hier fehlen dann oft mehrere Mineralstoffe und Vitamine, wie etwa Vitamin A, Vitamin D und Niacin (gehört zu den B-Vitaminen), die Einfluss auf die Hautbeschaffenheit haben können. Essstörungen, Mangelernährung im Alter oder ein sehr einseitiger Speiseplan rufen mitunter ebenfalls ein Ungleichgewicht im Mineralstoff- und Vitaminhaushalt hervor (siehe oben).
Wenn sich trotz gezielter Pflege mit die Regeneration unterstützenden Lotionen keine Besserung einstellt, gilt es, tiefer liegende Ursachen auszumachen. Neben einem qualifizierten Apotheker können Sie dann natürlich den Hausarzt oder einen Dermatologen zurate ziehen. Sprechen Sie in jedem Fall mit einem Arzt, wenn sich zum Problem „Schuppige Haut“ zusätzlich dauerhafte Symptome wie Schmerzen, Infektionen, allgemeines Unwohlsein, unerklärliche Gewichtsveränderungen, Veränderungen der Fingernägel, Haarausfall und/oder innere Unruhe oder Ängste einstellen. So bekommen Sie eine verlässliche Diagnose und eine entsprechend Behandlungsempfehlung, damit Sie sich bald wieder richtig wohl in Ihrer Haut fühlen.

Besonders eine Besiedlung mit einem bestimmten Darmpilz „Candida albicans“ wird in den letzten Jahren häufig als mögliche Ursache genannt. Da jedoch ein Großteil der Bevölkerung diesen Pilz im Darm beherbergt und bisher keine medizinischen Beweise für das sogenannte „Candida-Hypersensitivitäts Syndrom“, welches neben einer fettigen Haut auch für das Vorhandensein einer Reihe weiterer Symptome ursächlich sein soll, gefunden werden konnte, gilt die Theorie als nicht bewiesen.


Der Ausdruck „fettige Haut“ umschreibt sowohl ölige Haut als auch Mischhaut. Zum einen bezieht er sich natürlich auf das glänzende Hautbild. Typisch für fettige Haut sind große Poren, ein öliger Film gerade auf der T-Zone (Stirn, Nase, Kinn, der Bereich der Ohren) und Unreinheiten wie Mitesser und Pickel. Oft verdickt sich die obere Hautschicht leicht und wird schlechter durchblutet, daher auch der blasse Teint. Kosmetiker sprechen übrigens eher von „öliger Haut“. Bei der Mischhaut ist zwar die ölige T-Zone vorhanden, allerdings ist der Rest des Gesichts eher trocken und spannt leicht.
Was wir essen, hat großen Einfluss auf unsere Haut. Deshalb spielt die Wahl der Nahrungsmittel eine wichtige Rolle im Kampf gegen fettige Haut: Ernährung und Trinkgewohnheiten sollten kritisch überprüft und gegebenenfalls optimiert werden. Besonders wichtig ist es, wenig Fett und Zucker zu sich zu nehmen, da beides die Talgproduktion weiter anregen kann. Empfehlenswert gegen fettige Haut ist vor allem eine ausgewogene Kost mit reichlich Obst und Gemüse, die der Haut alle benötigten Nährstoffe bietet und die Talgproduktion nicht zusätzlich anregt.  
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