Auch Naturjoghurt kann gegen Fettglanz eingesetzt werden – er funktioniert wie ein natürliches Peeling auf der Haut: Die Milchsäure, die sich in dem Produkt befindet, zieht das Fett regelrecht aus den Poren und neutralisiert obendrein auch noch den PH-Wert. Nehmen Sie hierfür nur einen Esslöffel Joghurt und verteilen Sie diesen im Gesicht (Mund- und Augenpartien aussparen). Lassen Sie ihn 15 Minuten einwirken und waschen Sie ihn danach auch wieder mit warmem Wasser ab. Den restlichen Joghurt können Sie gerne aufessen oder am nächsten Tag wiederverwenden.

Aufgebaut ist unsere Schutzhülle in drei Schichten. Die oberste Lage ist die mehrschichtige Oberhaut, unter anderem mit der Hornschicht (siehe Grafik oben). Als Barriere ist die Haut in der Lage, Wasser und Fettstoffe zu binden. Derart gut gepolstert bleibt die Haut insgesamt elastisch und trocknet nicht aus. Sie kann ihre Schutzfunktion einschließlich Abwehraufgaben erfüllen.

Generell ist eine ausgewogene Ernährung wichtig für die Versorgung des Körpers und wirkt sich zumindest indirekt auch auf die Beschaffenheit der Haut aus. Lebensmittel welche in dem Verdacht stehen das Auftreten von fettiger Haut zu fördern sind Nahrungsmittel mit einem sogenannten hohen glykämischen Index, also Lebensmittel, welche den Zuckergehalt im Blut nach dem Verzehr überdurchschnittlich stark ansteigen lassen.Hierunter fallen beispielsweise Süßigkeiten und Nahrungsmittel wie Pommes und Milch.Da sich die Studien jedoch teilweise in den Ergebnissen widersprechen, kann aus medizinischer Sicht bisher keine grundsätzliche Ernährungsumstellung bei fettiger Haut empfohlen werden.


Sollten die Hautschuppen auf dem Boden einer Neurodermitis entstanden sein, so helfen ebenfalls Entzündungshemmer wie Cortison und Immunsuppressiva wie Tacrolimus. Auch die Licht- und Klimatherapie sind bei Neurodermitis bereits etabliert. Andere Medikamente, die bei der Neurodermitis zum Einsatz kommen, zielen auf die allergische Komponente dieser Erkrankung ab. So helfen gegen Hautschuppen bei Neurodermitis auch Antihistaminika oder eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung).


Aloe Vera ist ideal für die Haut – vor allem, wenn diese gereizt, trocken und dazu noch schuppig ist. Am besten ist das frische Gel, direkt aus der Pflanze. Ein Blatt wird der Länge nach aufgeschnitten, das Innere heraus gekratzt, etwas mit der Gabel zerdrückt und dann auf die Haut aufgetragen. Wer keine Aloe Pflanze zu Hause hat, kauft sich ein gutes, hochwertiges reines Aloe Vera Gel. Wenn die Haut das Gel aufgenommen hat, spannt diese etwas. Wem das unangenehm ist, der kann circa eine halbe Stunde nach dem Auftragen den Bereich mit etwas lauwarmem Wasser ab und tupft die Haut vorsichtig trocken.
Sonneneinstrahlung: Einerseits nutzt die Haut das Sonnenlicht, um mit seiner Hilfe Vitamin D zu bilden (siehe unten "Vitamin-D-Mangel"). Ist die Haut jedoch länger und intensiv der Sonne ausgesetzt, fangen die betroffenen Partien an zu spannen, sie röten sich und können schmerzen. Die Barriere ist geschwächt, verliert Feuchtigkeit und Fette. Wirken die Sonnenstrahlen fortgesetzt ungehindert ein, schädigen sie die tieferen Hautschichten und lösen weitere Beschwerden aus, etwa Kopfschmerzen, Übelkeit, Kreislaufprobleme, Schwindel.
Peelings sind super, um Verschmutzungen und Talgablagerungen auf der Haut zu entfernen und die Durchblutung anzuregen. Gerade zu Unreinheiten neigende Problemhaut kann auf diese Weise von verstopften Poren befreit werden. Dennoch solltest du es nicht übertreiben, denn zu häufige Peelings trocknen die Haut aus. Deine fettige und ölige Haut würde darauf mit einer verstärkten Talgproduktion reagieren. Deshalb nur etwa zwei Mal die Woche zum Peeling für fettige Haut* greifen!
Eigentlich wollen wir mit Kosmetik unserer Haut etwas Gutes tun. Tatsächlich können in Cremes und Co. aber Substanzen stecken, auf die gesunde, aber erst recht geschädigte Haut gereizt reagiert. Extrakte, Konservierungsstoffe, UV-Filter oder Duftstoffe zählen zu den kosmetischen Stoffen, die am häufigsten Reizungen auslösen. Aber auch Emulgatoren oder kosmetische Säuren (zum Beispiel Fruchtsäuren oder Salicylsäure), wie sie für Peelings verwendet werden, können die Haut reizen.
Ausgeprägte Hauttrockenheit zeigt manchmal einen bedrohlichen Flüssigkeitsverlust im Körper an. Sie kann auch Teil einer bestimmten Krankheit sein. Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Kontaktekzeme, Schuppenflechte oder sogenannte Ichthyosen stehen dabei im Vordergrund. Einige Hormon- und Stoffwechselerkrankungen, etwa eine Schilddrüsenunterfunktion oder Diabetes mellitus, kommen ebenfalls als Verursacher infrage. Weitere Auslöser sind mitunter bestimmte psychische Erkrankungen, etwa Zwangsstörungen, die mit Wasch- oder Putzzwang verbunden sind. In der Regel geben aber bei krankhaften Ursachen zusätzliche Symptome die entscheidenden Hinweise (siehe Abschnitt "Mögliche krankhafte Ursachen für trockene Haut").

Schuppiger Haut lässt sich mit verschiedenen Hausmitteln entgegenwirken. Zunächst sollten die möglichen Auslöser gefunden und behoben werden. Ein trockenes oder feuchtes Raumklima kann ebenso für Schuppen verantwortlich sein wie bestimmte Medikamente, aggressive Hautpflegeprodukte oder ein Nährstoffmangel. Womöglich liegt der schuppigen Haut auch ein Wassermangel zugrunde, der sich durch ausreichend Flüssigkeit ausgleichen lässt.
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Man spürt, wenn man hektische Flecken bekommt. Auch ohne in den Spiegel zu schauen. Unser vegetatives Nervensystem hat eine Art Standleitung zur Haut: Stresshormone sabotieren den Transport von körpereigenen Abwehrstoffen und machen sie angreifbar für Einflüsse von außen. "Je ‚dünnhäutiger' wir emotional sind, desto sensibler reagiert auch die Haut", sagt Thilo Evers, der auch auf psychosomatische Erkrankungen spezialisiert ist. Schon Redewendungen weisen darauf hin: Es ist zum Aus-der- Haut-Fahren, man fühlt sich nicht wohl in seiner Haut.

Ist die Haut trotz der Schuppung fettig, lohnt sich der Gang zum Hautarzt. Der Hautarzt kann Cremes individuell für jeden Hauttyp in der Apotheke mischen lassen. Liegt ein anderer Grund für die Schuppung der Haut vor, muss ebenfalls ein Arzt aufgesucht werden. Handelt es sich um einen Hautpilz, sollte mit einem Antimykotikum therapiert werden, um die Ausbreitung des Pilzes zu vermeiden. Handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, sollte eine systemische Behandlung angestrebt werden. Diese muss unter Umständen stationär über mehrere Tage oder Wochen erfolgen.
Honig schmeckt nicht nur lecker, sondern hilft auch bei spröden Lippen oder eingerissenen Mundwinkeln und wirkt sich insgesamt heilend auf die Haut aus. Bei trockener und schuppiger Haut kann Honig helfen, diese wieder geschmeidiger zu machen. Hierfür wird die klebrige Substanz direkt auf die Haut gebracht. Lassen Sie den Honig einwirken und spülen Sie den überschüssigen Rest ab.
Symptome: Trockene Haut ist ganz typisch für eine Unterfunktion der Schilddrüse. Bildet das kleine schmetterlingsförmige Organ unter dem Kehlkopf zu wenige Hormone, verändert sich auch das Hautbild. Die Haut erscheint blass und teigig, vor allem im Gesicht, an Händen, Füßen und Unterschenkeln. Sie schuppt häufig. Auch die Haare werden trocken und brüchig. Manchmal fallen sie büschelweise aus.
Zinkmangel: Zink ist ein Spurenelement, das wichtige Körperfunktionen beeinflusst. Ist zu wenig davon vorhanden, wirkt sich das auch auf den Hautzustand aus. Ein Zinkmangel kann im Rahmen eines chronischen Leberversagens oder Nierenversagens entstehen, ebenso bei bestimmten Formen der Blutarmut, bei Krebsleiden oder Diabetes. Weitere Ursachen für einen Zinkmangel sind Zöliakie und andere Erkrankungen, die mit einer gestörten Nährstoffverwertung einhergehen. Hier fehlen dann oft mehrere Mineralstoffe und Vitamine, wie etwa Vitamin A, Vitamin D und Niacin (gehört zu den B-Vitaminen), die Einfluss auf die Hautbeschaffenheit haben können. Essstörungen, Mangelernährung im Alter oder ein sehr einseitiger Speiseplan rufen mitunter ebenfalls ein Ungleichgewicht im Mineralstoff- und Vitaminhaushalt hervor (siehe oben).
Hautschuppen können von der Haut schwer entfernt werden. Es ist daher wichtig, die Ursache der Schuppen zu finden und diese zu therapieren. Die einfachste und häufigste Erklärung ist die trockene Haut. Diese kommt meist in den Wintermonaten durch Kälte zustande, oder durch häufigen Kontakt mit Wasser. Hier sind hauptsächlich die Hände und die Kopfhaut betroffen. Die Therapie bei trockener Haut ist eine pflegende Hautcreme. Diese kann reichhaltig wie Linola Fett oder Bepanthen® sein.
Auch bei inneren Erkrankungen zielt die Behandlung in erster Linie auf die zugrunde liegende Störung ab. Zusätzlich trägt eine geeignete Hautpflege dazu bei, dass ein angegriffenes Hautbild sich verbessert und dass keine Folgeschäden an der Haut entstehen. Besonders für Menschen mit Diabetes ist es wichtig, den Blutzucker gut einzustellen und gefährdete Hautpartien, etwa an den Füßen, sorgfältig zu schützen und zu pflegen (siehe dazu die Pflegetipps im Ratgeber "Diabetischer Fuß").
Regelmäßige Masken oder Peelings mit Heilerde* können sehr effektiv bei fettiger Haut im Gesicht sein. Das Pulver zieht den Talg aus deinen Poren und kann die Haut für längere Zeit mattieren. So kannst du beispielsweise eine Heilerde-Maske auftragen, bevor du zu einem Event gehst, bei dem du auf keinen Fall zu stark im Gesicht glänzen willst. Heilerde hilft übrigens auch super gegen Pickel!
Ich habe eine Rechnung von meiner Fahrschule erhalten und die Mehrwertsteuer wurde mit 19% berechnet. (Die Leistung wurde erst nach dem 1.7.2020 erbracht) Soweit ich weiß darf die Rechnung allerdings nur eine Mehrwertsteuer von 16% enthalten. Ich habe die Fahrschule darauf angesprochen und es wurde gesagt das die Weitergabe der 3% Mehrwertsteuer freiwillig sei. Was ist nun korrekt und was sollte ich tun? Muss die Fahrschule mir die Rechnung erneut mit 16% erstellen und habe ich Anspruch auf die 3%?
Sonst unserer Regierung eher kritisch eingestellt, möchte ich mal ein großes Lob aussprechen zu dieser Entscheidung. Viele tausende von Haustierhaltern werden mir zustimmen. Zudem: Die Feinstaubbelastung /Jahr wird drastisch reduziert werden. Bei solchen extremen Umständen vergisst man schnell mal Kleinigkeiten wie Dieselskandal, die merkwürdige Verordnung, alte Kaminöfen still legen zu müssen und ähnlichen Mumpitz. Aber wie auch immer, hier in der Sterncommunity gibt es ja genug "Angebote", um sich von den Problemen des Alltags abzulenken. @Admins : ihr könnt mich gerne löschen, auch dauerhaft, es gibt zum Glück noch viele andere Plattformen für demokratische, freie Meinungsäußerungen und Kritiken.
Reinigen Sie Ihre Haut regelmäßig morgens und, falls Sie Make-up verwenden oder Ihre Haut sehr fettig ist, auch abends. Ziel ist es, die Haut leicht beziehungsweise sanft zu entfetten – nicht aber, sie komplett zu entfetten. Wird die Haut zu stark entfettet, produziert sie sehr wahrscheinlich noch mehr Talg. Die Reinigungsprodukte sollten nicht rückfettend sein und einen pH-Wert haben, der dem der Haut ähnelt (ca. 5,5).
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