Besonders eine Besiedlung mit einem bestimmten Darmpilz „Candida albicans“ wird in den letzten Jahren häufig als mögliche Ursache genannt. Da jedoch ein Großteil der Bevölkerung diesen Pilz im Darm beherbergt und bisher keine medizinischen Beweise für das sogenannte „Candida-Hypersensitivitäts Syndrom“, welches neben einer fettigen Haut auch für das Vorhandensein einer Reihe weiterer Symptome ursächlich sein soll, gefunden werden konnte, gilt die Theorie als nicht bewiesen.

Wenn die Hautschuppen das Symptom einer Grunderkrankung darstellen, steht im Vordergrund, dass diese Krankheit angemessen behandelt wird, sonst können sich auch die Hautschuppen nicht (zumindest nicht dauerhaft) zurückbilden. Hautschuppen im Rahmen einer Schuppenflechte können mithilfe von Salbenverbänden, die Wirkstoffe wie Harnstoff, Milchsäure oder Salicylsäure enthalten, abgelöst werden. Darüber hinaus ist es wichtig, auch entzündungshemmende Medikamente wie Cortison (Achtung: nicht zu lange anwenden, da die betroffene Haut sonst immer dünner wird), Dithranol oder Calcitriol (abgeleitet vom Vitamin D) anzuwenden. Bei schwerwiegenderen Symptomen kann von einer lokalen Therapie auf eine systemische Behandlung umgestiegen werden. Dann können zum Beispiel Retinoide (abgeleitet vom Vitamin A) eingenommen werden, um die Schuppen schneller zu lösen und das Zellwachstum zu hemmen. Außerdem können Substanzen eingesetzt werden, die das Immunsystem unterdrücken, zum Beispiel Methotrexat. Alternativen sind die Behandlung mit UV-Strahlung oder Laser, die allerdings nur unter strenger ärztlicher Überwachung erfolgen dürfen.
Im Gesicht tritt fettige Haut meistens in der sogenannten T-Zone auf, also an der Stirn, auf der Nase und am Kinn. Das liegt vor allem daran, dass sich in diesen Bereichen mehr Talgdrüsen befinden als zum Beispiel auf den Wangen. Aber auch die Kopfhaut, der Rücken und die Schultern können zu viel Talg produzieren und somit ölig erscheinen. Umso wichtiger ist es, die betroffenen Stellen richtig zu reinigen und zu pflegen. Am besten jeden Morgen und jeden Abend: Handelsübliche Seifen und Cremes sind hier jedoch die falsche Wahl, da sie die Symptome meistens nur noch verschlimmern. Greifen Sie lieber zu sanften Reinigungsmitteln, mit denen Sie Ihre fettige Haut regelmäßig reinigen, um die verstopften Poren von übermäßigem Talg zu befreien. Für das Gesicht empfiehlt sich ein nicht rückfettendes Waschgel (PH-neutral), sanfte Peelings mit Salizylsäure (Wichtig: Nur maximal zweimal die Woche verwenden, um abgestorbene Hautschuppen zu entfernen) oder auch ein milder Reinigungsschaum. 
Häufige Ursache für fettige Haut ist die Ernährung. Mit ein paar Veränderungen am Speiseplan lassen sich die Symptome meist schnell lindern. Deshalb raten Experten, erst einmal an dieser Schraube zu drehen, ehe in den Hormonhaushalt eingegriffen wird. Das bedeutet: wenig Zucker, wenig Fett, denn beides regt die Talgproduktion an. Obst und Gemüse liefern dagegen Nährstoffe und regen die Talgproduktion nicht an. Und natürlich viel Wasser trinken.
Salicylsäure ist eines der besten Mittel, um fettige Haut im Gesicht an der Oberfläche von Schüppchen zu befreien, die vor allem in der T-Zone oft für Unreinheiten und Co. verantwortlich sind. Zudem reinigt Salicylsäure in Lotions und Cremes oder als purer Aktivstoff die Talg-Innenwände und Poren erscheinen weniger groß. Produkte mit Salicylsäure findest du bei Amazon*.
Auch die UV-Strahlung (Sonne) kann in einem geringen Maße heilend auf die Haut wirken. Hier ist natürlich auf die Dosis zu achten. Bei einer längeren Sonnenexposition muss unbedingt auf einen Lichtschutzfaktor geachtet werden. Bei dauerhafter Sonnenexpositon kann die Haut verfrüht altern, außerdem ist das Risiko für weißen Hautkrebs (Basaliom) und schwarzen Hautkrebs (Melanom) erhöht. Beide Krankheitsbilder müssen chirurgisch entfernt werden und bedürfen einer vermehrten Kontrolle des Hautarztes.
Bei einer fettigen Haut ist die oberste Hautschicht (Hornschicht) verdickt (Hyperkeratose). Dadurch erweitern sich die Hautporen. Diese erweiterten Poren neigen zur Verstopfung, vor allem im Bereich der sogenannten T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) und im Dekolleté, an Schultern und am Rücken. Es entstehen die typischen Symptome: Pickel und (entzündliche oder nicht-entzündliche) Mitesser (Komedonen). Außerdem glänzt die Haut, sie wirkt ölig und häufig auch schlecht durchblutet und dadurch blass; im Hautbild findet man nur wenig Linien und Fältchen.

Die Betroffenen leiden unter kreisrunden Läsionen der Haut mit Schuppenbildung, Papeln oder auch kleinen Pusteln. Die Pilzinfektion kann zu weiterreichenden Beschwerden führen, vor allem dann, wenn die Infektion tiefer liegt. Dabei bilden sich schmerzhafte Knoten, die Lymphknoten schwellen an und die Patienten leiden an Fieber und Abgeschlagenheit.
Avocado ist eine fettreiche, leckere Frucht, die auf verschiedene Weise zubereitet werden kann (z. B. Guacamole). Bei schuppiger Haut ist sie sowohl innerlich als auch äußerlich zu empfehlen – sie versorgt die Haut mit Vitaminen und gesunden Fetten. Bei kleineren schuppigen Stellen wird das Fruchtfleisch einer Avocado zerdrückt, auf die leicht angefeuchtete Haut aufgebracht und nach circa 20 Minuten mit Wasser abgespült. Dem Fruchtfleisch kann noch etwas Honig hinzugefügt werden. Avocados sollten auch regelmäßig auf dem Speiseplan stehen, da die gesunden Fettsäuren und der hohe Gehalt an Antioxidantien von innen heraus der Haut gut tun.
Unsere Mundhöhle ist Lebensraum für eine Vielzahl von Bakterien, die sich auf der Zahnoberfläche festsetzen und vermehren. Zucker und Speisereste werden von ihnen in Säure umgewandelt, die den Zahnschmelz angreifen kann. MICROSILVER PLUS Zahncreme schützt vor für Parodontose, Karies und Mundgeruch verantwortlichen Bakterien und sorgt für ein frisches Mundgefühl. Das enthaltene Hydroxylapatit ist dem natürlichen Zahnschmelz sehr ähnlich und bildet, bei regelmäßiger Anwendung, eine schützende Schicht auf der Zahnoberfläche.
Die Hautbarriere "bröckelt", wenn die Haut Feuchtigkeit und Fette (Lipide) verliert und nicht mehr fähig ist, den Verlust auszugleichen. Dann trocknet die Haut aus. Um das zu verhindern, gibt der Körper normalerweise Flüssigkeit an die Oberhaut ab. Deshalb ist es zum Beispiel wichtig, ausreichend zu trinken. Zum anderen leiten die beiden unteren Hautschichten Lipide nach oben. Schließlich produzieren die in der Haut angelegten Talgdrüsen ein Fettgemisch, das die Hautoberfläche mit einem schützenden Film überzieht.
Übertriebenes Waschen und heftiges Rubbeln greifen die Haut an. Gewöhnliche Seifen oder entfettende Waschgels verstärken die Trockenheitsprobleme noch. Auch häufige Peelings verträgt trockene Haut nicht gut, da ihre Hornschicht dünner und nicht so robust ist. Duftstoffe und Konservierungsmittel in Kosmetikprodukten reizen die empfindliche Haut zusätzlich. Sie kann allergisch reagieren. Rötungen und entzündliche Stellen sind die Folge (siehe unten Abschnitt "Therapie").
Rund jeder Zweite hat laut einer Schätzung deutscher Dermatologen empfindliche Haut (Quelle mdr, 2018). Kritisch sind für diesen Hautypen besonders Duft- und Konservierungsstoffe, die in den meisten kosmetischen Produkten enthalten sind. Die Red Ginseng Facial Soap enthält weder natürliche noch synthetische Duft- oder Konservierungsstoffe. Zudem regt der basische pH-Wert der Stückseife die Haut bei und nach der Reinigung an, selbst wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Die Talgproduktion wird angeregt und die oberste Hautschicht quellt leicht. Besonders bei sehr trockener, zu Neurodermitis neigender Haut kann dieser Effekt sehr vorteilhaft sein. Glycerin, das bei der Seifenherstellung im Kaltverfahren entsteht, ist außerdem ein enthaltener natürlicher Feuchtigkeitsspender. Dieser hauteigene Zuckeralkohol hilft der Haut dabei, selbst mehr Feuchtigkeit zu speichern. Das übliche Spannungsgefühl bleibt so nach der Reinigung meist aus. Das enthaltene Hinoki Wasser und pflanzliche Öle bilden eine rückfettende und antibakterielle Grundlage für alle weiteren Pflegeschritte.
beim seborrhoischem Ekzem: dabei handelt es sich um einen Hautausschlag (Ekzem), welcher bevorzugt an talgdrüsenreichen Hautarealen auftritt. Seborrhoisch bedeutet, dass es sich um eine zu starke Talgdrüsenproduktion handelt, also im Prinzip um eine fettige Haut. Demnach kommt er gehäuft im Gesicht und an der Kopfhaut vor. Das seborrhoische Ekzem ist meist chronisch oder schubförmig. Die Ursache des Hautausschlags ist weiterhin unklar. Man vermutet aber eine Auslösung der Erkrankung durch einen Hautpilz namens Malassezia furfur.
Die Hautbarriere "bröckelt", wenn die Haut Feuchtigkeit und Fette (Lipide) verliert und nicht mehr fähig ist, den Verlust auszugleichen. Dann trocknet die Haut aus. Um das zu verhindern, gibt der Körper normalerweise Flüssigkeit an die Oberhaut ab. Deshalb ist es zum Beispiel wichtig, ausreichend zu trinken. Zum anderen leiten die beiden unteren Hautschichten Lipide nach oben. Schließlich produzieren die in der Haut angelegten Talgdrüsen ein Fettgemisch, das die Hautoberfläche mit einem schützenden Film überzieht.
Putzmittel, Schadstoffe: Im Alltag hantieren wir häufig mit unterschiedlichen chemischen Substanzen, die bei direktem und wiederholtem Kontakt die Haut angreifen können. Reinigungs- und Waschmittel, Farben, Lacke, Lösungsmittel gehören dazu. Deshalb ist es wichtig, gefährdete Hautbereiche mit entsprechender Kleidung zu schützen, um Kontaktekzeme und andere entzündliche Reaktionen zu vermeiden (siehe Abschnitt "Mögliche krankhafte Ursachen"). Das gilt insbesondere für Menschen, die beruflich ständig mit Reizstoffen umgehen.
Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass Ihre Haut in der Mittagszeit besonders stark glänzt und gegen späten Abend weniger? Das liegt mitunter darin begründet, dass Ihre Talgdrüsen über den Tag verteilt unterschiedlich stark arbeiten – deshalb ist es ratsam, auf ölfreies Make-up mit mattierenden Pigmenten zu setzen, das überschüssiges Fett auf der Haut bindet. Tragen Sie das Produkt jedoch erst nach einer gründlichen Reinigung auf Ihr Gesicht auf und vermeiden Sie es, mehrmals nachzupudern, sonst vermischt sich das Puder mit dem Talg bzw. dem Fettglanz und bietet wiederum einen idealen Nährboden für Bakterien, die Hautunreinheiten wie Pickel und Mitesser begünstigen.
Normalerweise produzieren die Talgdrüsen ein bis zwei Gramm Körperfett, in Fachkreisen auch Sebum genannt. Wird diese Menge jedoch überschritten, verstopfen die Poren und weiten sich aus, der Talg kann nicht mehr richtig abfließen und es entsteht ein öliger Film auf der Hautoberfläche. Hinzu kommt, dass sich Bakterien auf der Oberfläche schneller ausbreiten können und somit Entzündungen auslösen, die Hautunreinheiten wie Mitesser und Pickel begünstigen. Doch wie kommt es überhaupt zu einer solchen Überproduktion? Zu den bekanntesten Ursachen für fettige Haut mit großen Poren zählen erbliche Veranlagungen, Stress, eine falsche (Mangel-)Ernährung, Erkrankungen der Eierstöcke, Parkinson und übermäßiger Alkoholkonsum. Aber auch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten wie zum Beispiel Hormonpräparate kann Einfluss auf die Talgproduktion nehmen.
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