Nach der Anamnese untersucht der Arzt Sie körperlich. Der Hautarzt (Dermatologe) konzentriert sich dabei auf die veränderten Hautbereiche und begutachtet diese mit einer Lupe oder einem Mikroskop. So kann er feststellen, wie feucht bzw. fettig die Haut aussieht und ob sie auffallend rau ist. Ein Allergietest kann zudem zeigen, ob die trockene Haut auf eine allergisch bedingte Überreaktion des Immunsystems zurückzuführen ist.

Liegen das Shirt oder die Hose zu eng auf der Haut, kommt es bei Bewegung zu Reibung auf der Haut – und dadurch zu einer mechanischen Reizung. Ist das Gewebe dann noch undurchlässig für Wasserdampf und schwitzen wir, quillt die Hautoberfläche auf. Das macht sie durchlässig für Pilze und Bakterien. Vor allem in geschlossenen Schuhen ist das ein häufiges Problem.
Ein unreines, ölig aussehendes Hautbild kann nicht nur durch hormonelle Veränderungen oder viel Stress entstehen, auch die Ernährung hat einen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit der Haut. Daher kann mit einer geeigneten Ernährung eventuell schon ein Großteil der Gründe für fettige Haut beseitigt werden. Die Haut braucht für ihr gesundes Aussehen den passenden pH-Wert und genügend Flüssigkeit. Es wird empfohlen mindestens zwei Liter Wasser am Tag zu trinken, damit die Haut eine ausreichende Benetzung erzielt. Bei den Nahrungsmitteln sollte vor allem auf den Fettgehalt geachtet werden. In Fastfood sind viele ungesunde Transfette und gesättigte Fettsäuren, die der Haut keine nährhaften Stoffe liefern, sondern eher das ölige Hautbild fördern. Daher sollte auf Fastfood und Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren bei der Neigung zu fettiger Haut eher verzichtet werden. Auch zu große Mengen an rohem Fleisch sorgen für Verstopfung im Darm, sodass wichtige Nähstoffe dort nicht ausreichend aufgenommen werden können. Das führt dazu, dass auch die Haut fehlernährt wird und ein ungesundes Aussehen erlangt.
Nach der Reinigung kommt die Pflege – denn auch fettige Haut braucht Feuchtigkeit. Achten Sie bei der Verwendung von Tages- und Nachtcremes in jedem Fall darauf, dass die Produkte nicht rückfettend sind, aber feuchtigkeitsspendende Eigenschaften besitzen. Auch hier gibt es spezielle Pflegeartikel für fettige Haut, die den Talgfluss reduzieren und den typischen Fettglanz minimieren sollen. Bei der täglichen Verwendung von Kosmetikartikeln sollten Sie hingegen unbedingt auf den Zusatz "nicht komedogen" auf der Verpackung achten. Mit "komedogen" sind bestimmte Inhaltsstoffe gemeint, denen nachgesagt wird, sie würden die Poren verstopfen. Und das ist natürlich das Letzte, was Sie wollen, wenn Sie sich schminken.

Bei fettiger Haut verdickt sich die oberste Hautschicht, die sogenannte Hornschicht. Mediziner nennen dies Hyperkeratose. Die Hautporen weiten sich und die Haut wirkt oft schlecht durchblutet und blass. Außerdem glänzt sie ölig und neigt dazu, Mitesser und Pickel zu bilden, da die Poren der Talgdrüsen oft verstopfen. Bei fettiger Kopfhaut sind auch die Haare sehr schnell fettig. Bei manchen Betroffenen entwickelt sich ein seborrhoisches Ekzem.


Als weitere mögliche Ursachen sind noch die folgenden zu nennen: Fehl- bzw. Mangelernährung, übermäßiger Alkoholkonsum, Stress, feuchtes/warmes Wetter, erbliche Veranlagung, bestimmte Medikamente, Störungen der Nebennierenrinde oder der Eierstöcke, Fehlsteuerung des vegetativen (autonomen) Nervensystems. Außerdem ist fettige Haut eine Nebenerscheinung beim seborrhoischen Ekzem und manchmal auch bei Grunderkrankungen wie Parkinson.
Es folgen körperliche Untersuchungen sowie gegebenenfalls Blutanalysen und Urintests. Je nach Verdacht zieht der Allgemeinmediziner einen Spezialisten hinzu. Legen die ersten Untersuchungsergebnisse eine Hautkrankheit nahe, übernimmt in der Regel ein Hautarzt (Dermatologe) die weitere Diagnose. Er untersucht die Haut mit unterschiedlichen Methoden, prüft zum Beispiel veränderte Hautbereiche mit Spatel und Mikroskop. Aufschlussreich können zudem spezielle Bluttests sein. Feingewebliche Untersuchungen von Gewebeproben (Biopsie) sind mitunter angezeigt, um zum Beispiel die Diagnose einer Schuppenflechte oder einer Ichthyose zu bestätigen. Manchmal setzt der Hautarzt auch Ultraschallverfahren ein.
LR Microsilver ist eine Produktlinie die besonders Kunden anspricht die Zusatzstoffe vermeiden möchten und Hygiene eine besondere Aufmerksamkeit schenken möchten. LR bietet mit den Microsilver Produkten Qualität ohne Konservierungsstoffe, ohne Farbstoffe und ohne Parfum an. Bekämpfen Sie mit LR Microsilver Mikroorganismen bspw. an Händen mit der LR MicroSilver Anti-bakterielle Handcreme und im Rachenraum mit der LR MicroSilver Anti-bakterielle Zahncreme.
Heilerde wirkt entgiftend und Teebaumöl antibakteriell, was eine gute Kombination bei fettiger Haut darstellt. Rühren Sie aus zwei Esslöffeln Heilerde und etwas Wasser einen Brei an und fügen diesem ein bis zwei Tropfen gutes, hochwertiges Teebaumöl zu. Die Paste wird mit einem Pinsel auf die Haut gebracht und verbleibt dort ungefähr zwanzig Minuten. Fühlt sich die Maske unangenehm, wird sie sofort abgewaschen, um Hautreizungen zu vermeiden.
Schutz vor Kälte: Packen Sie im Herbst und Winter empfindliche Partien gut ein, wenn Sie ins Freie gehen, die Hände zum Beispiel mit Handschuhen. Wappnen Sie das Gesicht mit einer fetthaltigen Creme gegen kalte Luft, und geben Sie erst wenn Sie wieder im Warmen sitzen, feuchtigkeitsspendende Produkte dazu. Beim Wintersport kann es zudem sinnvoll sein, einen Gesichtsschutz überzuziehen.
Grundsätzlich ist fettige Haut relativ unempfindlich gegenüber Umwelteinflüssen wie Hitze, Kälte und Sonne. Sie bleibt, verglichen mit normaler Haut, länger straff und bildet erst spät Falten. Da fettige, ölige Haut jedoch zu Unreinheiten tendiert, ist die regelmäßige gründliche Reinigung mit speziellen Produkten für fettige Haut wichtig. Außerdem benötigt fettige Haut Pflege. Dabei sollten Sie darauf achten, die fettige Haut nicht komplett zu entfetten. Denn das zerstört den natürlichen Wasser-Lipid-Mantel (Säureschutzmantel) der Haut und regt zudem die Talgdrüsen dazu an, noch mehr Talg zu produzieren, um den Fettverlust auszugleichen.
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