Mangelernährung: Erhält der Körper zu wenig Nahrung, fehlen ihm mit der Zeit wichtige Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Eine Mangelsituation tritt auch ein, wenn der Körper die Nahrung nicht richtig verwerten kann (Malassimilationssyndrom). Fehlender Appetit im Alter oder bei bestimmten Erkrankungen, chronische Magen-Darm-Krankheiten, Alkoholmissbrauch, Magersucht gehören zu den Ursachen einer Unter- oder Fehlernährung.
Daneben gibt es mehrere Faktoren, die eine fettige Haut fördern können. So verstärkt sich bei vielen Menschen die Talgproduktion abhängig von den Jahreszeiten – meist im Frühjahr oder Sommer. Auch ein feuchtwarmes Klima kann zu fettiger Haut beitragen. Bei Stress steigt der Spiegel an verschiedenen Stresshormonen, welche ebenfalls Einfluss auf die Talgproduktion nehmen und dadurch fettige Haut fördern können. Ob eine einseitige oder ungesunde Ernährung hingegen zu fettiger Haut und Pickeln führen, ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegt.
Man spürt, wenn man hektische Flecken bekommt. Auch ohne in den Spiegel zu schauen. Unser vegetatives Nervensystem hat eine Art Standleitung zur Haut: Stresshormone sabotieren den Transport von körpereigenen Abwehrstoffen und machen sie angreifbar für Einflüsse von außen. "Je ‚dünnhäutiger' wir emotional sind, desto sensibler reagiert auch die Haut", sagt Thilo Evers, der auch auf psychosomatische Erkrankungen spezialisiert ist. Schon Redewendungen weisen darauf hin: Es ist zum Aus-der- Haut-Fahren, man fühlt sich nicht wohl in seiner Haut.
Häufige Ursache für fettige Haut ist die Ernährung. Mit ein paar Veränderungen am Speiseplan lassen sich die Symptome meist schnell lindern. Deshalb raten Experten, erst einmal an dieser Schraube zu drehen, ehe in den Hormonhaushalt eingegriffen wird. Das bedeutet: wenig Zucker, wenig Fett, denn beides regt die Talgproduktion an. Obst und Gemüse liefern dagegen Nährstoffe und regen die Talgproduktion nicht an. Und natürlich viel Wasser trinken.
Inhaltsstoffe Aqua (Water), Coco-Caprylate/Caprate, Propylene Glycol, C12-15 Alkyl Benzoate, Squalane, Cyclopentasiloxane, Dimethicone, Panthenol, Hydroxyethyl Acrylate/Sodium Acryloyldimethyl Taurate Copolymer, Tocopheryl Acetate, Octyldodecanol, Silver, Zinc Oxide, Echium Plantagineum Seed Oil, Cardiospermum Halicacabum Flower/Leaf/Vine Extract, Helianthus Annuus (Sunflower) Seed Oil Unsaponifiables, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Dimethicone Crosspolymer, Polysorbate 60
Bei fettiger Haut produzieren die Talgdrüsen zu viel Talg. Dadurch wird die Haut übermäßig gefettet. Meist kommt es im Bereich der Kopfhaut und des Gesichts zu fettiger Haut. Aber auch der Rücken, die Brust und andere Körperregionen können davon betroffen sein. So kann fettige Haut im Gesicht beispielsweise auch mit einer trockenen Körperhaut kombiniert sein. An Handinnenflächen und Fußsohlen kann hingegen keine fettige Haut entstehen, da diese keine Talgdrüsen besitzen.
Make-Up sollte sorgfältig ausgewählt werden. Dabei ist auf die Hautbeschaffenheit und die individuelle Verträglichkeit zu achten. Hierbei empfiehlt es sich, mehrere Produkte auszuprobieren und bei besonderen Problemen die Empfehlung des Hautarztes einzuholen. Das größte Problem bei Make-Up in Bezug auf Schuppenbildung ist, dass manche Make-Ups die Haut besonders austrocknen. Hier kann es helfen, wenn anstatt des Make-Ups eine deckende Tagescreme angewandt wird. Diese hat zwar nicht so viel Deckkraft wie das Make-Up, spendet der Haut aber mehr Feuchtigkeit und verstopft nicht die Poren. Dadurch entstehen auch weniger Pickel.
Make-Up sollte sorgfältig ausgewählt werden. Dabei ist auf die Hautbeschaffenheit und die individuelle Verträglichkeit zu achten. Hierbei empfiehlt es sich, mehrere Produkte auszuprobieren und bei besonderen Problemen die Empfehlung des Hautarztes einzuholen. Das größte Problem bei Make-Up in Bezug auf Schuppenbildung ist, dass manche Make-Ups die Haut besonders austrocknen. Hier kann es helfen, wenn anstatt des Make-Ups eine deckende Tagescreme angewandt wird. Diese hat zwar nicht so viel Deckkraft wie das Make-Up, spendet der Haut aber mehr Feuchtigkeit und verstopft nicht die Poren. Dadurch entstehen auch weniger Pickel.
Oft kann die Ursache einer schuppigen Haut leicht ausgemacht werden. Das gilt besonders, wenn dieses Phänomen bei Pflegefehlern der Haut auftritt. Wenn allerdings plötzliche Hautveränderungen mit Rötungen und Hautjucken eintreten, sollte die Ursache differenzialdiagnostisch vom Arzt ermittelt werden. Hier kann es sich nämlich beispielsweise um eine Kontaktdermatitis oder Neurodermitis handeln.
Es ist wieder einmal so weit. Der Backofen muss gereinigt werden. Eigentlich eine einfache Aufgabe, wenn man diesen ganzen Kram, der darin verbaut ist, nicht separat reinigen müsste. Wie wird dies in anderen Haushalten gemacht? Können die emaillierten Bleche und die verchromten Halterungen und Roste im Backofen verbleiben oder sollte man sie wirklich separat behandeln?
Menschen, die zu trockener Haut neigen, bringen meist die Anlage dafür mit. Aber viele verstärken diese Tendenz noch durch ihren Lebensstil und falsche Pflegegewohnheiten. Äußere Einflüsse wie Kälte, Hitze, Sonne und Wasser sowie Reizstoffe spielen eine wesentliche Rolle, wenn die Haut anfängt zu spannen und zu ziehen. Von innen her wirken Flüssigkeitsmangel, einseitige Ernährung, Hormonschwankungen und nicht zuletzt die Psyche auf den Hautzustand. Außerdem wird die Haut im Alter natürlicherweise trockener (siehe Abschnitt "Was die Haut austrocknet").
Sollten sich bereits Ausschläge auf der Haut gebildet haben, muss ein Dermatologe hinzugezogen werden. Das gilt insbesondere dann, wenn der Verdacht auf entzündliche Schuppenflechte, Krätze oder Neurodermitis besteht. Auch wenn Haare ausfallen oder anderweitige Probleme mit der Haut oder den Haaren auftreten, sollte dies abgeklärt werden. Schuppige Haut nach einer längeren Reise oder einem Schwimmbadbesuch deutet auf eine Pilzinfektion hin, die vom Hausarzt oder einem Dermatologen untersucht werden muss. Weitere Symptome, die für einen umgehenden Arztbesuch sprechen, sind nässende Stellen, Krustenbildung, Pusteln an Ellenbogen und Knien und brüchiges Haar.
Ein weiterer Tipp: Wenn äußere Einflüsse wie Kälte oder Hitze für die trockene Haut verantwortlich sind, achten Sie darauf, diese zu meiden beziehungsweise entsprechend zu handeln. Das heißt, achten Sie im Sommer auf ausreichenden Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor. Breitkrempige Hüte und helle Kleidung tragen ebenfalls dazu bei, vor einem Zuviel an schädlichen Strahlen zu bewahren.

Ein anderer Grund für schuppende Haut kann ein Hautpilz sein (Mykose). Der Pilz kann prinzipiell überall vorkommen, manifestiert sich aber meistens in warmen, feuchten Gebieten der Haut. Dazu zählen der Intimbereich, Hautfalten und die Achselhöhle. Hier ist die Therapie der Wahl ein pilztötendes Mittel (Antimykotikum). Frei verkäuflich ist das Canesten®, bei starken Pilzbefall sollte jedoch ein Arzt aufgesucht werden.

Seltene Hautkrankheiten: Trockene Haut und eine gestörte Hautbarriere sind Teil weiterer, meist seltener Erkrankungen der Haut. Ein Beispiel ist die durch extreme Lichtempfindlichkeit gekennzeichnete Erbkrankheit Xeroderma pigmentosum (Mondscheinkrankheit, Lichtschrumpfhaut). Die Haut ist nicht mehr in der Lage, durch Tageslichteinwirkung entstandene Schäden zu reparieren. Sie ist ständig gerötet. Es bilden sich Pigmentflecke, offene entzündete Stellen, Geschwüre und schließlich Hauttumore (siehe dazu im Ratgeber "Spinaliom (Heller Hautkrebs)" – Kapitel: Ursachen und Risikofaktoren).


Gleiches gilt, wenn die Tenside zwar mild sind, aber zu oft zum Einsatz kommen. Wäscht man sich zum Beispiel häufig die Hände oder das Gesicht, hat die dadurch angegriffene Hautbarriere zwischen den „Waschgängen“ nicht genug Zeit, sich zu erneuern. Ist sie einmal angeschlagen, werden bei jedem erneuten Kontakt mit Wasser und Tensiden weitere Bausteine der Hornschicht ausgeschwemmt. Die Folge ist eine schleichende Reizung der Haut.

Wer sich damit besser fühlt, kann mineralische Sonnencreme benutzen, die keine chemischen UV-Filter, sondern ausschließlich Zinkoxid und Titandioxid enthalten - diese mineralischen Filter legen sich wie ein Film auf die Haut und reflektieren die UV-Strahlen, dank neuer Technologien können mittlerweile auch allein hiermit sehr hohe Lichtschutzfaktoren erreicht werden (z. B. "Mineral Radiance LSF 50" von Skinceuticals, ca. 35 Euro).
Was gar nicht hilft, auch wenn es vielleicht schwerfällt: mit der Haut zu hadern und sie als Feind zu betrachten. Dass die Haut sensibel auf Reize reagiert, hat sogar etwas Gutes. Ein hypersensibles Immunsystem soll einer Theorie nach ein Überlebensvorteil gewesen sein, als es noch nicht so hygienisch zuging. Damals war es extrem wichtig, sofort heftig auf die erste Bakterie oder die kleinste Milbe zu reagieren und Alarm zu funken, damit alle Abwehrmaßnahmen aktiviert werden, bevor Schlimmeres passiert. "Wenn ich das den Patienten erzähle", sagt Martina Hund, "sind die etwas mit dem Leiden versöhnt und machen sofort ein bisschen Frieden mit sich." Und das ist mit Sicherheit der erste Schritt in die Balance.
Das besondere PLUS: Den intensiv pflegenden Effekt verdankt die schnell einziehende Creme nährendem Dexpanthenol. Es dringt tief in die trockenen Hautfalten rissiger Haut, stabilisiert und regeneriert stark beanspruchte Haut schnell und effektiv. Der Mineralienkomplex ZIN‘CÎTETM ergänzt den netzartigen Schutzfilm des antibakteriellen und antiviralen MicroSilver BG™. So schützt die LR MICROSILVER PLUS Handcreme die Haut zusätzlich nachhaltig vor Umwelteinflüssen, wie z.B. UVA/UVB-Strahlen.

Die Ginsengwurzel ist seit 5.000 Jahren in Asien als Heilpflanze bekannt. Der in der Red Ginseng Facial Soap verwendete koreanische Ginseng ist der beliebteste, da er den höchsten Gehalt und das größte Spektrum an Ginsenosiden aufweist. Ginsenoside sind Saponine, die nur in Ginseng vorkommen. Diese unterschiedlichen Ginsenoside wirken zum Teil sehr verschieden auf den Organimus, auch gegensätzlich. Man könnte also von einer Yin & Yang Wirkung sprechen. Da die Ginseng Wurzel schwer zu kultivieren ist und sehr langsam wächst, liegt der Preis fast so hoch wie bei den ebenfalls beliebten Trüffeln.
Wer Gesichtsöle mag, kann Klassiker wie Mandelöl, Arganöl, Macadamia- oder Kokosöl (Stars wie Emma Stone und Blake Lively schwören drauf) verwenden, auch Traubenkernöl unterstützt die Bildung der Hautschutzbarriere. Es gibt aber auch Cremes, die Mandel- oder Traubenkernöl enthalten und als Tagescremes keine glänzenden Spuren auf dem Gesicht hinterlassen. Omega-Fettsäuren stecken in Cremes, die die Hautoberfläche beruhigen und glätten sollen. Sie eignen sich auch für reife Haut als Anti-Aging-Pflege.

In so gut wie jedem Haushalt finden sich natürliche Zutaten, die Ihnen dabei helfen können, den Fettglanz zu entfernen. Dazu zählt unter anderem Zitronensaft: Die darin enthaltene Säure tötet nicht nur Keime ab, sondern sorgt auch dafür, dass sich große Poren zusammenziehen. Vermischen Sie dazu einfach nur einen Teelöffel Saft mit einem halben Löffel Wasser, halten Sie ein Wattepad in die Flüssigkeit und betupfen Sie damit anschließend Ihre Haut. Lassen Sie die Lösung für zehn Minuten einwirken, bevor Sie diese mit lauwarmem Wasser wieder abwaschen.
Auch von innen können Sie etwas gegen fettige Haut tun. Bewährt haben sich Teemischungen mit bestimmten Heilkräutern, zum Beispiel ein Mix aus Löwenzahn, Brennnesseln und Birkenblättern. Für die Zubereitung mischen Sie die Ingredienzien zu gleichen Teilen und übergießen einen Teelöffel davon mit 250 Millilitern kochendem Wasser. Lassen Sie den Tee fünf bis sechs Minuten ziehen und trinken Sie maximal fünf Wochen lang täglich drei Tassen über den Tag verteilt – eine Wohltat für fettige Haut.
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