Die Hautbarriere "bröckelt", wenn die Haut Feuchtigkeit und Fette (Lipide) verliert und nicht mehr fähig ist, den Verlust auszugleichen. Dann trocknet die Haut aus. Um das zu verhindern, gibt der Körper normalerweise Flüssigkeit an die Oberhaut ab. Deshalb ist es zum Beispiel wichtig, ausreichend zu trinken. Zum anderen leiten die beiden unteren Hautschichten Lipide nach oben. Schließlich produzieren die in der Haut angelegten Talgdrüsen ein Fettgemisch, das die Hautoberfläche mit einem schützenden Film überzieht.
Der Ausdruck „fettige Haut“ umschreibt sowohl ölige Haut als auch Mischhaut. Zum einen bezieht er sich natürlich auf das glänzende Hautbild. Typisch für fettige Haut sind große Poren, ein öliger Film gerade auf der T-Zone (Stirn, Nase, Kinn, der Bereich der Ohren) und Unreinheiten wie Mitesser und Pickel. Oft verdickt sich die obere Hautschicht leicht und wird schlechter durchblutet, daher auch der blasse Teint. Kosmetiker sprechen übrigens eher von „öliger Haut“. Bei der Mischhaut ist zwar die ölige T-Zone vorhanden, allerdings ist der Rest des Gesichts eher trocken und spannt leicht.

Die Haut, das größte Organ des Menschen, bildet die Barriere zwischen Umwelt und Körperinnerem. Sie puffert äußere Einflüsse ab, schützt den Körper vor Licht, Wasser, Schadstoffen und Keimen. Über Fühler in der Haut erspürt der Tastsinn Berührungen und Druck. Sinneszellen und Nerven nehmen Schmerz- und Temperaturreize auf, filtern sie und leiten sie nach innen.
Gerade an den Händen kann eine Schuppung der Haut auch auf eine Kontaktdermatitis zurückzuführen sein. Unter einer Kontaktdermatitis versteht man eine entzündliche Reaktion der Haut auf Chemikalien. Hierbei kann es sich um Seife, Cremes und vieles mehr handeln. Da die Hände mit vielen Stoffen in Berührung kommen, sind diese Hautstellen dafür prädestiniert. Oft tritt eine Kontaktdermatitis oder ein Kontaktekzem auch im Rahmen von Berufskrankheiten auf. Hierbei handelt es sich oft um Handschuhe von medizinischem Personal, Desinfektionsmittel oder um Bestandteile bei der Verarbeitung von Leder (siehe auch: Handekzem). Hier muss der Stoff beseitigt werden, um ein weiteres Bestehen des Kontaktekzems zu vermeiden.
Und Achtung: Meist bleibt die T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) von Irritationen verschont und ist eher normal feucht bis ölig. Benutzt man bei Irritationen jetzt reichhaltige, rückfettende Cremes im ganzen Gesicht, entsteht in dieser Hautpartie ein Film, unter dem es Bakterien und Pilze schön warm und feucht haben und sich optimal vermehren können - und schon hat man das nächste Problem: Die Haut entzündet sich und bekommt Pickelchen. Bei akuten Entzündungen empfiehlt sich daher Zinkpaste. Ein anderes gutes Hausmittel ist weiße Tonerde: Zwei gehäufte Esslöffel, in einer Wanne aufgelöst, ergeben ein beruhigendes Bad.
Zumeist helfen schon spezielle Cremes und Lotionen, die Beschwerden zu lindern. Diese sollten unter anderem Panthenol, Allantoin und Omega-6-Fettsäuren enthalten, da diese Stoffe die Fettbarriere der Haut stärken. Sollte die Haut nach einer regelmäßigen Behandlung mit den entsprechenden Cremes nicht schuppenfrei sein, besteht der Verdacht von Schuppenflechten oder einer Neurodermitis. Auch hier können spezielle Präparate eingesetzt werden, wobei Betroffenen stets mit einem Hautarzt sprechen sollten, um die Beschwerden nicht noch zu verschlimmern.
Peelings enthalten kleine Körnchen, die durch Reibung und Druck die abgestorbenen Hautschuppen entfernen. Allerdings sollte man gerade bei empfindlicher Haut auf die Verwendung von Peelings verzichten, denn diese greifen die ohnehin schon geschwächte Hautbarriere zusätzlich an. Gleiches gilt bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis – das Peeling reizt und strapaziert die Haut noch mehr und ist daher zu vermeiden.
Jeden Tag sind wir viel und lang unterwegs. Wir arbeiten, reisen, arbeiten To Do Liste ab und essen und trinken natürlich. Keime, wie Viren und Bakterien, haben stundenlang beste Bedingungen, um sich auszubreiten. Gerät das natürliche Gleichgewicht unserer Mundflora, des sogenannten oralen Mikrobioms, aus der Balance, können schlechter Atem und Probleme mit Zähnen und Zahnfleisch die Folge sein.
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Je nachdem, ob die schuppige Haut auf Pflegefehler zurückzuführen ist oder ein Verdacht auf eine Erkrankung besteht, werden weitere Schritte eingeleitet. Dabei handelt es sich vorwiegend um Allergietests. Insbesondere, wenn Rötungen und Hautjucken auftreten, wird eine differenzialdiagnostische Untersuchung notwendig, um Erkrankungen wie Neurodermitis und Kontaktdermatitis auszuschließen. Die Abgrenzung der beiden Erkrankungen erfordert unter Umständen eine intensivere Diagnostik.
In der Regel begutachtet zunächst der Hausarzt die Haut und erfasst zusätzliche Symptome. Je nach Verdacht zieht er einen Hautarzt (Dermatologen) oder einen Facharzt für innere Erkrankungen (Internist) hinzu. Ergeben sich Hinweise auf eine psychische Problematik, übernehmen meist ein Psychiater oder Psychotherapeut die weitere Diagnose und die Behandlung.
Generell ist es wichtig, nachts das Make-Up gut zu entfernen. Dieses sollte mit einer Reinigungsmilch oder Reinigungsöl erfolgen. Auch hier ist auf die Verträglichkeit zu achten. Starkes reiben sollte vermieden werden. Es empfiehlt sich, bei schuppender Haut nach Möglichkeit das Make-Up ein paar Tage wegzulassen, damit die Haut sich erholen kann. Hier ist es gut, Luft an die Haut zu lassen.

Bevor jedoch „wild“ mit Hausmitteln experimentiert wird ist es ratsam einen Dermatologen aufzusuchen und diesen um Rat bezüglich einer geeigneten Pflege und gegebenenfalls nötigen Therapie zu fragen. Da in einigen Fällen bleibende Narben von Akne zurückbleiben können, welche meist zusammen mit fettiger Haut auftritt, ist in diesen Fällen eine gezielte Beratung und Therapie anzuraten.


Des Weiteren hilft eine Behandlung mit Salicylsäure, die Schuppen besser abzulösen. Für die Behandlung von Neurodermitis gibt es keine Standardtherapie, weil ihre Ursachen unterschiedlich sein können. Hier werden neben den Cremes und Salben auch Medikamente verabreicht, die entzündungshemmend wirken. Auch Lichttherapie und alternative Behandlungsmethoden werden angewendet. Die Grundbehandlung einer schuppigen Haut bezieht sich jedoch in jedem Fall auf die Wiederherstellung ihrer natürlichen Schutzschicht.
Schuppen (dermatologischer Begriff: Squama) kommen dadurch zustande, dass Zellen der obersten Schicht der Haut, die Hornzellen (Keratinozyten) der Hornschicht (Stratum corneum), absterben und sich als Folge davon von den anderen Hautschichten trennen. Dies ist ein ganz normaler Vorgang, da sich unsere Haut stetig erneuert; die alten Zellen machen sozusagen Platz für die von unten nachkommenden neuen.

Rauchen: Oft verrät die Haut den Raucher. So wirkt die Gesichtshaut bei vielen Rauchern blass, trocken und grau. Sie zeigt frühzeitig feine Falten. Das Risiko für Hautkrankheiten wie Schuppenflechte, die mit trockener Haut einhergeht, ist erhöht (siehe unten). Andererseits führt Tabakkonsum auch häufig zu ausgeprägter Akne. Verantwortlich dafür sind Nikotin und Giftstoffe im Tabakrauch. Sie greifen Gefäße und Gewebe der Haut an. Die Haut wird schlechter durchblutet, elastische und stützende Fasern gehen zugrunde. Das Zusammenspiel von Drüsen, Nerven und Sinneszellen wird teilweise empfindlich gestört.


An den Augenbrauen handelt es sich auch um Gesichtshaut. Durch zupfen der Augenbrauen kann es hier zu zusätzlicher Reizung der Haut kommen. Da es sich um behaarte Haut handelt, kann es hier zum vermehrten fetten durch Talgdrüsen kommen. Verlieren diese durch Kälte und darauf folgende Minderdurchblutung der Haut ihre Funktion, kann es zu Schuppungen kommen.
Neben der Diagnose der Ursache für das Ungleichgewicht in der Haut kommt einer besonders umsichtigen Pflege hohe Aufmerksamkeit zu. Die Fähigkeit Ihrer Haut, Feuchtigkeit und Lipide (Hautfette) zu speichern, kann durch den regelmäßigen Einsatz von Lotionen mit wertvollen Inhaltsstoffen wie Dexpanthenol unterstützt werden. Dieser versorgt die Haut mit der nötigen Feuchtigkeit. Zusätzlich sollten die extrem beanspruchten, schuppig-rissigen Hautstellen mit einer Wund- und Heilsalbe, die Dexpanthenol enthält, behandelt werden, denn jeder Riss in der Haut ist eine kleine Wunde. Der Wirkstoff Dexpanthenol fördert den natürlichen Heilungsprozess der Haut, indem die Neubildung von Hautzellen angeregt und die Haut zugleich mit Feuchtigkeit versorgt wird. Hier mehr zu dem Thema erfahren.
Feuchtigkeit sollten Sie Ihrer Haut nicht nur von außen zuführen, sondern zusätzlich auch von innen: Trinken Sie ausreichend Wasser oder andere ungesüßte Getränke wie Tee. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt etwa 1,5 Liter täglich.3 Zudem sollten Sie auf eine ausgewogene Ernährung achten, die Haut und Körper mit essenziellen Nährstoffen versorgt, beispielsweise:
Nahrungsmittel mit einem niedrigen Index sind beispielsweise Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte wie Linsen oder Erbsen. Diese senken die Entzündungsanfälligkeit der Haut, verbessern das Hautbild und verhindern Heißhungerattacken, in denen dann schädliche Zuckerprodukte zu sich genommen werden. Eine Ernährung, die für Menschen mit schnell fettender Haut geeignet ist, beinhaltet vor allem viele frische Produkte. In frischem Obst und rohem Gemüse sind viele wichtige Vitamine und Nährstoffe für den Körper enthalten. Bei der Versorgung der Haut spielt vor allem das Vitamin A eine wichtige Rolle. Es stärkt das Bindegewebe und die Struktur der Haut. Dieses Vitamin ist vor allem in Möhren, Feldsalat, Mangold, Staudensellerie enthalten, aber auch Obst wie Pfirsiche oder Orangen enthält jede Menge Vitamin A. Generell ist eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung wichtig, die viele hochwertige Nährstoffe beinhalten sollte, und bei der auf den Zucker- und Fettgehalt geachtet werden sollte.

Sie wirkt ölig, glänzt und neigt zu Unreinheiten: fettige Haut betrifft meist das Gesicht, manchmal zusätzlich auch den oberen Schulter- und Rückenbereich. Schuld sind die Talgdrüsen. Sie produzieren zu viel des eigentlich sehr nützlichen Schmierstoffes, der die Haut geschmeidig hält und vor Umwelteinflüssen schützt. Wer fettige Haut hat, kann einiges tun, um das Hautbild zu verbessern. Lesen Sie hier, wie fettige Haut entsteht und wie Sie fettige Gesichtshaut am besten pflegen.
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