Wenig sinnvoll ist es übrigens, eine "duftneutrale" Creme zu kaufen: Die ist lediglich so raffiniert parfümiert, dass sich alle Gerüche gegenseitig aufheben. Das Gleiche gilt auch für zertifizierte Naturkosmetik: "Natur ist nicht automatisch gut. Die Tollkirsche ist auch natürlich, aber giftig", gibt Martina Hund zu bedenken. Besonders Ringelblume, Arnika, Propolis, Kamille, Fenchelkräuter, Nachtkerzenöl, Wollwachs und Melkfett bergen ein großes Irritationspotenzial.

Rund jeder Zweite hat laut einer Schätzung deutscher Dermatologen empfindliche Haut (Quelle mdr, 2018). Kritisch sind für diesen Hautypen besonders Duft- und Konservierungsstoffe, die in den meisten kosmetischen Produkten enthalten sind. Die Red Ginseng Facial Soap enthält weder natürliche noch synthetische Duft- oder Konservierungsstoffe. Zudem regt der basische pH-Wert der Stückseife die Haut bei und nach der Reinigung an, selbst wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Die Talgproduktion wird angeregt und die oberste Hautschicht quellt leicht. Besonders bei sehr trockener, zu Neurodermitis neigender Haut kann dieser Effekt sehr vorteilhaft sein. Glycerin, das bei der Seifenherstellung im Kaltverfahren entsteht, ist außerdem ein enthaltener natürlicher Feuchtigkeitsspender. Dieser hauteigene Zuckeralkohol hilft der Haut dabei, selbst mehr Feuchtigkeit zu speichern. Das übliche Spannungsgefühl bleibt so nach der Reinigung meist aus. Das enthaltene Hinoki Wasser und pflanzliche Öle bilden eine rückfettende und antibakterielle Grundlage für alle weiteren Pflegeschritte.


Ein anderer Grund für schuppende Haut kann ein Hautpilz sein (Mykose). Der Pilz kann prinzipiell überall vorkommen, manifestiert sich aber meistens in warmen, feuchten Gebieten der Haut. Dazu zählen der Intimbereich, Hautfalten und die Achselhöhle. Hier ist die Therapie der Wahl ein pilztötendes Mittel (Antimykotikum). Frei verkäuflich ist das Canesten®, bei starken Pilzbefall sollte jedoch ein Arzt aufgesucht werden.


Nach der Reinigung kommt die Pflege – denn auch fettige Haut braucht Feuchtigkeit. Achten Sie bei der Verwendung von Tages- und Nachtcremes in jedem Fall darauf, dass die Produkte nicht rückfettend sind, aber feuchtigkeitsspendende Eigenschaften besitzen. Auch hier gibt es spezielle Pflegeartikel für fettige Haut, die den Talgfluss reduzieren und den typischen Fettglanz minimieren sollen. Bei der täglichen Verwendung von Kosmetikartikeln sollten Sie hingegen unbedingt auf den Zusatz "nicht komedogen" auf der Verpackung achten. Mit "komedogen" sind bestimmte Inhaltsstoffe gemeint, denen nachgesagt wird, sie würden die Poren verstopfen. Und das ist natürlich das Letzte, was Sie wollen, wenn Sie sich schminken.
Die Ginsengwurzel ist seit 5.000 Jahren in Asien als Heilpflanze bekannt. Der in der Red Ginseng Facial Soap verwendete koreanische Ginseng ist der beliebteste, da er den höchsten Gehalt und das größte Spektrum an Ginsenosiden aufweist. Ginsenoside sind Saponine, die nur in Ginseng vorkommen. Diese unterschiedlichen Ginsenoside wirken zum Teil sehr verschieden auf den Organimus, auch gegensätzlich. Man könnte also von einer Yin & Yang Wirkung sprechen. Da die Ginseng Wurzel schwer zu kultivieren ist und sehr langsam wächst, liegt der Preis fast so hoch wie bei den ebenfalls beliebten Trüffeln.
Mitesser sollten grundsätzlich nicht mechanisch entfernt werden. Eventuell kann nach einem heißen Gesichtsdampfbad vorsichtig versucht werden, den Mitesser durch leichten Zug zu entleeren. Druck sollte auf alle Fälle vermieden werden, da dabei der Follikelkanal einreißen und der Inhalt des Mitessers Entzündungen im umliegenden Gewebe verursachen kann.
Rauchen: Oft verrät die Haut den Raucher. So wirkt die Gesichtshaut bei vielen Rauchern blass, trocken und grau. Sie zeigt frühzeitig feine Falten. Das Risiko für Hautkrankheiten wie Schuppenflechte, die mit trockener Haut einhergeht, ist erhöht (siehe unten). Andererseits führt Tabakkonsum auch häufig zu ausgeprägter Akne. Verantwortlich dafür sind Nikotin und Giftstoffe im Tabakrauch. Sie greifen Gefäße und Gewebe der Haut an. Die Haut wird schlechter durchblutet, elastische und stützende Fasern gehen zugrunde. Das Zusammenspiel von Drüsen, Nerven und Sinneszellen wird teilweise empfindlich gestört.
Ein guter Hinweis ist die Bezeichnung "hypoallergen" auf der Verpackung. So gekennzeichnete Produkte verzichten weitgehend auf Alkohol, kritische Konservierungsmittel, Duft- und Farbstoffe, den Wirkstoffträger PEG - und damit auf vieles, was die Haut noch mehr irritieren könnte. Um die Haut feucht und geschmeidig zu machen, eignen sich Glycerin - das ohnehin in nahezu jeder Creme enthalten ist - und Urea. Das allerdings mit einer Einschränkung: Der Wirkstoff Urea darf nur angewendet werden, wenn die Hautoberfläche intakt ist, sonst kann er den Zustand noch verschlimmern. Bei Neurodermitis im Gesicht werden Urea-Konzentrationen von maximal 10 % Harnstoffzusatz eingesetzt, da es den Juckreiz effektiver stoppen kann.

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Innere Erkrankungen wie Diabetes oder Schilddrüsenstörungen diagnostiziert und behandelt meist ein Internist oder ein Endokrinologe. Endokrinologen sind Internisten, die sich auf Hormon- und Stoffwechselstörungen spezialisiert haben. Blut- und Urinuntersuchungen zeigen Ungleichgewichte im Salz-Wasser-Haushalt, Mangelzustände, Hormonstörungen und eine veränderte Stoffwechsellage auf.
Diese Firma stellt Make-up ohne Konservierungsstoffe, künstlichen Duftstoffe und Parabene her. Weil genau diese Stoffe die Haut oft reizen, ist diese Kosmetiklinie für anspruchsvolle Haut besonders geeignet. Bare Minerals bietet zum Beispiel einen Primer extra für fettige Haut an, der überschüssiges Öl bindet. Auch das Make-Up gibt es extra in einer mattierenden Variante, die den Öl-Überschuss bremst.
Reines Silber gegen Bakterien und Viren Der Wirkstoff MicroSilver BG™ ist reines, antibakteriell und antiviral wirkendes Silber in faszinierender Form. Die schwammartigen, metallischen Silber-Partikel wirken auf der Haut, ohne tief einzudringen und die Hautflora zu beeinträchtigen. Als zertifiziertes Naturprodukt eignet sich MicroSilver BG™ sowie die Produkte der LR MICROSILVER PLUS-Serie sehr gut für alle Hauttypen – selbst für empfindliche Haut.
Solche Nährstoffe sind beispielsweise Aminosäuren, Proteine und Mineralien. Dadurch entsteht ein Schutzfilm auf der Haut, den die Haut erkennt. Dadurch reduziert sie die Talgproduktion und wirkt matter. Dieser Effekt kann jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen. Vor dem Auftragen der Creme sollte die Haut gründlich aber sanft mit einem Peeling gereinigt und mit einem sauberen Tuch abgetrocknet werden. Am besten werden Cremes vertragen, die neben Feuchtigkeit noch einen beruhigenden Effekt auf die Haut haben. Inhaltsstoffe wie Duft- oder Konservierungsstoffe sollten dabei eher gemieden werden. Einen positiven Effekt auf die ölige Haut haben Inhaltsstoffe wie Provitamin B5, Zink oder Algenextrakt. Außerdem ist es wichtig, dass die Creme den pH-Wert der Haut stabilisiert. Solche speziell für ölige oder zu Akne neigende Haut entwickelte Cremes können in jeder Drogerie oder in der Apotheke erstanden werden. Bei starker Akne sollte die Wahl der Creme mit einem Hautarzt abgesprochen werden.
Fettige bzw. unreine Haut entsteht aus der Trias von Talg, dem Verschluss der abführenden Wege des Follikels und dem daraus resultierenden Stau der Talgmassen. Dies ist ein ideales Substrat für eine bakterielle Besiedelung. Durch den übermäßig gebildeten Talg fallen an der Hautoberfläche vermehrt freie Fettsäuren an, was sowohl zu Hautreizungen als auch zu einer Änderung des physiologischen pH-Wertes führt. 
Im Gesicht erscheint trockene Haut oft müde und fahl. Manchmal zeigen sich dünne Schuppen und gerötete Stellen. Auf rauen Wangen entwickeln sich rasch feine Fältchen. Besonders leicht spannt und juckt die Haut auch an den Unterschenkeln über den Schienbeinen, an Füßen, Händen, Ellbogen und Unterarmen. Wenn der Haut anhaltend Fett und Feuchtigkeit fehlen, zieht sie sich pergamentartig zusammen. Erhält sie dann nicht ausreichend Schutz und Pflege, kann sie sich vermehrt schuppen, rissig werden und sich entzünden.
Komplikationen können auch im Zusammenhang mit schuppiger Haut auftreten. Da bei einer schuppigen Haut eine extreme Trockenheit gegeben ist, kann es in einigen Fällen zu einer Schrunde kommen. Eine Schrunde entsteht in der Regel bei einer zu trockenen und strapazierten Haut. Es kommt zu einem tiefen Riss, der nicht mehr selbstständig zusammenwachsen kann.
Wer sich damit besser fühlt, kann mineralische Sonnencreme benutzen, die keine chemischen UV-Filter, sondern ausschließlich Zinkoxid und Titandioxid enthalten - diese mineralischen Filter legen sich wie ein Film auf die Haut und reflektieren die UV-Strahlen, dank neuer Technologien können mittlerweile auch allein hiermit sehr hohe Lichtschutzfaktoren erreicht werden (z. B. "Mineral Radiance LSF 50" von Skinceuticals, ca. 35 Euro).
Der Ausdruck „fettige Haut“ umschreibt sowohl ölige Haut als auch Mischhaut. Zum einen bezieht er sich natürlich auf das glänzende Hautbild. Typisch für fettige Haut sind große Poren, ein öliger Film gerade auf der T-Zone (Stirn, Nase, Kinn, der Bereich der Ohren) und Unreinheiten wie Mitesser und Pickel. Oft verdickt sich die obere Hautschicht leicht und wird schlechter durchblutet, daher auch der blasse Teint. Kosmetiker sprechen übrigens eher von „öliger Haut“. Bei der Mischhaut ist zwar die ölige T-Zone vorhanden, allerdings ist der Rest des Gesichts eher trocken und spannt leicht.
Die Hautbarriere "bröckelt", wenn die Haut Feuchtigkeit und Fette (Lipide) verliert und nicht mehr fähig ist, den Verlust auszugleichen. Dann trocknet die Haut aus. Um das zu verhindern, gibt der Körper normalerweise Flüssigkeit an die Oberhaut ab. Deshalb ist es zum Beispiel wichtig, ausreichend zu trinken. Zum anderen leiten die beiden unteren Hautschichten Lipide nach oben. Schließlich produzieren die in der Haut angelegten Talgdrüsen ein Fettgemisch, das die Hautoberfläche mit einem schützenden Film überzieht.
Besonders im Winter belasten die Minusgrade – oft noch zusammen mit einem starken Wind, Regen oder Schnee – die Schutzbarriere der Haut. Es ist daher sinnvoll, die Haut im Freien mit einem Schal oder Handschuhen zu schützen. Spezielle Kälteschutzcremes sind eine weitere Möglichkeit, allerdings sollten Sie diese abwaschen, sobald Sie einen beheizten Raum betreten. Denn durch die Zimmertemperatur kann es zur Verflüssigung der darin enthaltenen Fettanteile kommen.

Die Schutzschicht der Haut (Hautbarriere/Hornschicht) schützt die Haut vor äußeren Umwelteinflüssen. Ist sie in ihrer Funktion gestört, kommt es leicht zu einem vermehrten Absterben von Hautzellen und dadurch zu schuppiger Haut. Gleichzeitig hält sie den Wasserhaushalt der Hautzellen im Gleichgewicht – ist die Wasserbilanz über einen längeren Zeitraum im Ungleichgewicht, kann es ebenfalls sein, dass die Haut schuppig wirkt.
Ein wohltuendes Bad kann die Haut pflegen und Trockenheit und Schuppenbildung lindern. Dafür werden 250 ml Milch mit circa 50 ml gutem, kalt gepresstem Olivenöl, Kokosöl oder Sesamöl gemischt und dann dem Badewasser zugegeben. Wer keine Milch mag, kann das Ganze auch gerne mit einem Esslöffel Honig probieren. Damit aus dem Pflegebad etwas Besonderes wird, können ein paar Lavendelblüten Farbe ins Spiel springen. Hinzu kommt, dass Lavendel eine entstressende Wirkung hat, was sicher auch der gereizten Haut gut tut.
Die Basis stellt immer das Gespräch mit dem Arzt (Anamnese) dar. In der Regel führt es zuerst der Hausarzt, der seinen Patienten und dessen Krankengeschichte meist schon gut kennt. Das bedeutet, er wird durchgemachte und bestehende Erkrankungen, Allergien, Medikamenteneinnahmen sowie den beruflichen Hintergrund berücksichtigen. Sind die Hautprobleme neu aufgetreten oder hat sich ein grundsätzlich trockenes Hautbild auffallend verschlechtert, kreist der Arzt mit gezielten Fragen mögliche Ursachen ein.
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Wer über einen längeren Zeitraum starker Kälte oder Hitze ausgesetzt ist, sollte auf feuchtigkeitsspendende Cremes setzen. Zudem sollte man schuppige und juckende Stellen nicht übermäßig kratzen, um Entzündungen zu vermeiden. Zuletzt sollte man bei einem plötzlichen Auftreten von Schuppenflechten oder schuppiger Haut einen Hautarzt aufsuchen. Dieser kann weiteren Beschwerden vorbeugen und im Falle einer Neurodermitis die entsprechende Therapie einleiten.

Dort wird mit Abstrichen, Untersuchung der Hautschuppen und allergologischen Tests versucht, die Ursache herauszufinden - eine echte Detektivarbeit. Wichtig ist, jedes Kosmetikum mitzubringen, das als Übeltäter infrage kommen könnte: Schminkprodukte, Pflege, Reinigung, aber auch Handcreme und Nagellack. Es geht aber auch einfacher: Seit Kurzem gibt es einen Weg, die für Allergien verantwortlichen Antikörper im Blut biotechnologisch aufzuspüren. Der "Immuno Solidphase Allergen Chip" ist mit 103 Allergenen präpariert, die bei Kontakt mit Blutserum reagieren oder auch nicht und damit anzeigen, was die Allergie auslöst. Das Verfahren kostet ab 200 Euro und wird von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen.
Honig schmeckt nicht nur lecker, sondern hilft auch bei spröden Lippen oder eingerissenen Mundwinkeln und wirkt sich insgesamt heilend auf die Haut aus. Bei trockener und schuppiger Haut kann Honig helfen, diese wieder geschmeidiger zu machen. Hierfür wird die klebrige Substanz direkt auf die Haut gebracht. Lassen Sie den Honig einwirken und spülen Sie den überschüssigen Rest ab.
Ein wirksames und beliebtes Hausmittel bei fettiger, unreiner Haut ist ein Gesichtsdampfbad mit Kamille. Durch den Dampf wird die Haut auf schonende Weise gründlich gereinigt und gut durchblutet. Die altbewährte, traditionelle Heilpflanze Kamille wirkt beruhigend sowie entzündungshemmend und kann daher gut bei Unreinheiten und Hautirritationen helfen.
Aqua (Water), MIPA-Laureth Sulfate, Disodium Laureth Sulfosuccinate, Cocamidopropyl Betaine, Zinc PCA, Acrylates Copolymer, Citric Acid, Potassium Undecylenoyl Hydrolyzed Wheat Protein, Sodium Lauroyl Glutamate, Disodium Cocoyl Glutamate, Panthenol, Silver, Glycol Distearate, Glycerin, Laureth-4, Sodium Hydroxide, Polyquaternium-10, Piroctone Olamine, Menthol, Propylene Glycol, Sodium Chloride, Parfum (Fragrance), Sodium Benzoate, Linalool, Limonene
Man spürt, wenn man hektische Flecken bekommt. Auch ohne in den Spiegel zu schauen. Unser vegetatives Nervensystem hat eine Art Standleitung zur Haut: Stresshormone sabotieren den Transport von körpereigenen Abwehrstoffen und machen sie angreifbar für Einflüsse von außen. "Je ‚dünnhäutiger' wir emotional sind, desto sensibler reagiert auch die Haut", sagt Thilo Evers, der auch auf psychosomatische Erkrankungen spezialisiert ist. Schon Redewendungen weisen darauf hin: Es ist zum Aus-der- Haut-Fahren, man fühlt sich nicht wohl in seiner Haut.
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Mangelnde oder übertriebene Körperpflege und Kosmetik: Trockene Haut will gepflegt sein. Da sie empfindlicher auf Licht, Wetter und äußere Einflüsse reagiert, benötigt sie mehr Schutz und intensiveren Nachschub an Fett, aber vor allem an Feuchtigkeit als zum Beispiel fettige Haut. Mildes Reinigen mit geeigneten Produkten und die passenden Cremes helfen ihr, geschmeidig zu bleiben.
Zumeist helfen schon spezielle Cremes und Lotionen, die Beschwerden zu lindern. Diese sollten unter anderem Panthenol, Allantoin und Omega-6-Fettsäuren enthalten, da diese Stoffe die Fettbarriere der Haut stärken. Sollte die Haut nach einer regelmäßigen Behandlung mit den entsprechenden Cremes nicht schuppenfrei sein, besteht der Verdacht von Schuppenflechten oder einer Neurodermitis. Auch hier können spezielle Präparate eingesetzt werden, wobei Betroffenen stets mit einem Hautarzt sprechen sollten, um die Beschwerden nicht noch zu verschlimmern.
Ausgeprägte Hauttrockenheit zeigt manchmal einen bedrohlichen Flüssigkeitsverlust im Körper an. Sie kann auch Teil einer bestimmten Krankheit sein. Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Kontaktekzeme, Schuppenflechte oder sogenannte Ichthyosen stehen dabei im Vordergrund. Einige Hormon- und Stoffwechselerkrankungen, etwa eine Schilddrüsenunterfunktion oder Diabetes mellitus, kommen ebenfalls als Verursacher infrage. Weitere Auslöser sind mitunter bestimmte psychische Erkrankungen, etwa Zwangsstörungen, die mit Wasch- oder Putzzwang verbunden sind. In der Regel geben aber bei krankhaften Ursachen zusätzliche Symptome die entscheidenden Hinweise (siehe Abschnitt "Mögliche krankhafte Ursachen für trockene Haut").

Allerdings ist eine schuppige Haut manchmal auch krankheitsbedingt. Die Schuppenbildung wird nämlich durch Pilzinfektionen, eine allergische Kontaktdermatitis, genetische Ursachen und autoimmunologische Erkrankungen gefördert. Auch einige Mangelzustände bei systemischen Erkrankungen verursachen oft auch Hautprobleme. Bekannte Ursachen für schuppige Haut sind beispielsweise auch die Neurodermitis und die autoimmunologisch bedingte Schuppenflechte.
In der Regel begutachtet zunächst der Hausarzt die Haut und erfasst zusätzliche Symptome. Je nach Verdacht zieht er einen Hautarzt (Dermatologen) oder einen Facharzt für innere Erkrankungen (Internist) hinzu. Ergeben sich Hinweise auf eine psychische Problematik, übernehmen meist ein Psychiater oder Psychotherapeut die weitere Diagnose und die Behandlung.
Je nachdem, ob die schuppige Haut auf Pflegefehler zurückzuführen ist oder ein Verdacht auf eine Erkrankung besteht, werden weitere Schritte eingeleitet. Dabei handelt es sich vorwiegend um Allergietests. Insbesondere, wenn Rötungen und Hautjucken auftreten, wird eine differenzialdiagnostische Untersuchung notwendig, um Erkrankungen wie Neurodermitis und Kontaktdermatitis auszuschließen. Die Abgrenzung der beiden Erkrankungen erfordert unter Umständen eine intensivere Diagnostik.

Bei Hautschuppen durch Pilzinfektionen sollten spezielle Antipilzmittel (Antimykotika) auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Diese gibt es, größtenteils rezeptfrei, in verschiedenen Darreichungsformen: als Puder, Cremes, Lösungen, Sprays und für therapieresistente Verläufe auch als Tabletten. Für die Haut werden besonders gerne Bifonazol, Clotrimazol oder Terbinafin eingesetzt. Wichtig ist, dass die Behandlung konsequent über drei bis vier Wochen (siehe Packungsbeilage) durchgeführt wird, selbst wenn die Schuppen schon früher verschwinden.


Apfelessig ist auch ein natürliches Hausmittel, das nicht nur für die Haare gut geeignet ist, sondern auch gegen fettige Haut eingesetzt werden kann. Füllen Sie eine gewöhnliche Tasse zu einem Viertel mit dem Essig auf und geben Sie noch dreiviertel Wasser dazu. Auch hier gehen Sie wie bei dem Zitronensaft vor, betupfen Sie Ihre Haut mit der Tinktur, lassen Sie sie zehn Minuten einziehen und waschen Sie sie anschließend wieder ab. Um Müll zu vermeiden, empfehlen sich bei regelmäßiger Anwendung wiederverwendbare Reinigungspads. Mehr dazu hier.
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