Des Weiteren gibt es auch innere Einflüsse, die zu einer trockenen, juckenden Haut mit Schuppenbildung führen können. Unter anderem sind das Flüssigkeitsmangel, eine einseitige, wenig vitaminreiche Ernährung, Hormonschwankungen (beispielsweise bedingt durch Pubertät, Schwangerschaft oder Wechseljahre) oder psychische Belastungen wie Stress. Zudem wird die Haut mit zunehmendem Alter natürlicherweise immer trockener, da die Aktivität der Taldrüsen nachlässt. Wird zu wenig Fett produziert, kann die Haut unter anderem den Wasserhaushalt nicht mehr einwandfrei regulieren – und trocknet immer weiter aus.
Der Kontakt mit Putzmitteln sowie einige Kosmetikartikel führt mitunter auch zu einer Reizung der Haut. Während Ersteres der Haut Feuchtigkeit entzieht und so die Bildung von Hautschuppen fördert, sind in Kosmetikprodukten manchmal bestimmte Konservierungs- oder Duftstoffe dafür verantwortlich, dass es zur Austrocknung und damit zu schuppiger Haut kommt. Meist gehen in diesem Fall trockene Haut und Juckreiz den Schuppen voraus. Es sind zudem Rötungen und Brennen möglich.
Schwitzen: Übermäßiges Schwitzen, etwa beim Sport oder bei hochsommerlichen Temperaturen, ist eine wesentliche Maßnahme des Körpers, um den Wärmehaushalt auszugleichen. Dadurch gehen jedoch kurzfristig Flüssigkeit und Salze verloren. Die Haut zeigt spürbar den Mangel an. Sie ist gerötet, spannt und wird faltig. Durch Trinken, etwa vor oder nach dem Sport, gleichen wir den Verlust wieder aus. Den Schweißfilm gilt es abzuwaschen. Feuchtigkeitshaltige Cremes und Lotionen lindern danach von außen die Trockenheitszeichen.
Ein guter Hinweis ist die Bezeichnung "hypoallergen" auf der Verpackung. So gekennzeichnete Produkte verzichten weitgehend auf Alkohol, kritische Konservierungsmittel, Duft- und Farbstoffe, den Wirkstoffträger PEG - und damit auf vieles, was die Haut noch mehr irritieren könnte. Um die Haut feucht und geschmeidig zu machen, eignen sich Glycerin - das ohnehin in nahezu jeder Creme enthalten ist - und Urea. Das allerdings mit einer Einschränkung: Der Wirkstoff Urea darf nur angewendet werden, wenn die Hautoberfläche intakt ist, sonst kann er den Zustand noch verschlimmern. Bei Neurodermitis im Gesicht werden Urea-Konzentrationen von maximal 10 % Harnstoffzusatz eingesetzt, da es den Juckreiz effektiver stoppen kann.

Dagegen wird empfohlen ein Produkt zu wählen, welches den Talg langfristig bindet und die Pigmente absorbiert. Dafür ist vor allem puderhaltiges Make-up geeignet. Dieses Make-up mit einem hohen Puderanteil hilft, den Glanz der Haut zu vermindern und sie matter erscheinen zu lassen. Am besten ist es, wenn durch das Produkt zusätzliche Feuchtigkeit gespendet wird. Es ist extrem wichtig, das Make-up abends vor dem Schlafengehen abzutragen und die Haut erneut gründlich zu reinigen. Um die Poren zu öffnen kann hier ein sanftes Peeling helfen, die letzten Make-up-Reste zu entfernen. Bleiben in den Poren Make-up-Reste erhalten, begünstigen dies die Entstehung neuer Unreinheiten und verhindern das Abfließen des Talgs. Um der Haut genügend Feuchtigkeit zuzuführen, ist eine klärende Hautmaske oft eine gute Pflege nach dem Tragen von Make-up.


Ichthyosen: Im Volksmund wird diese Gruppe von Erbkrankheiten auch Fischschuppenkrankheit genannt. Sie betrifft die oberste Schicht, die Hornschicht. Die beständige Erneuerung der Haut läuft nicht geregelt ab. Es bilden sich zum Teil festsitzende, trockene Schuppen. Die Talg- und oft auch die Schweißproduktion sind gestört. Da die Hautbarriere nicht intakt ist, neigen die Erkrankten außerdem zu Kontaktekzemen und Entzündungen. Je nach Krankheitstyp zeigen sich die Symptome schon ab dem ersten Lebensjahr. Sie können bis zur Pubertät noch zunehmen und sich danach wieder etwas bessern. Die Ichthyosis vulgaris ist die häufigste Form. Eine Ichthyosis entwickelt sich auch im Alter infolge anderer Krankheiten, etwa eines Lupus erythematodes. Bestimmte Formen sind im Rahmen einer Lymphknotenkrebserkrankung möglich oder treten bei einer Schilddrüsenunterfunktion oder durch Medikamente auf (siehe unten).
Bei der Kopfhaut handelt es sich um die häufigste Stelle für schuppige Haut. Das ist dadurch bedingt, dass durch das häufige Haarewaschen sehr viel Wasser auf die Kopfhaut einwirkt, was zu Trockenheit führen kann. Des Weiteren können Shampoos und Spülungen die Kopfhaut reizten. Hier empfiehlt es sich, auf ein Kopfhaut schonendes Shampoo umzusteigen. Zu empfehlen ist hier Linola-Shampoo oder das sehr bekannte anti-Schuppen Shampoo „Head and Shoulders“.Diese Shampoos spenden der Kopfhaut auf milde Art und Weise Feuchtigkeit und helfen der Haut bei der Regeneration. Zusätzlich kann so auch meistens das fetten der Haare vermindert werden.
Schuppige Haut ist meistens harmlos und bedarf keiner medizinischen Abklärung. Sollten die Schuppen allerdings über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben und versprechen auch die üblichen Pflegeprodukte und Hausmittel keine Linderung, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Möglicherweise liegt den Beschwerden eine Allergie oder eine andere Erkrankung zugrunde, die von einem Arzt behandelt werden muss. Ein Arztbesuch empfiehlt sich auch dann, wenn zusätzlich noch die Haut juckt oder gerötet ist.

Bei Hautschuppen durch Pilzinfektionen sollten spezielle Antipilzmittel (Antimykotika) auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Diese gibt es, größtenteils rezeptfrei, in verschiedenen Darreichungsformen: als Puder, Cremes, Lösungen, Sprays und für therapieresistente Verläufe auch als Tabletten. Für die Haut werden besonders gerne Bifonazol, Clotrimazol oder Terbinafin eingesetzt. Wichtig ist, dass die Behandlung konsequent über drei bis vier Wochen (siehe Packungsbeilage) durchgeführt wird, selbst wenn die Schuppen schon früher verschwinden.
In der ersten Phase entstehen so abgeschloßene, unentzündete Mitesser. Da die Talgproduktion jetzt aber nicht stoppt, bildet sich immer mehr Talg im Mitesser, bis es zu einer Entleerung der Talgdrüse nach außen kommt. Dabei bildet sich ein kleiner schwarzer Punkt in der Mitte der Mitesser durch die Melaninproduktion bestimmter prodzierender Zellen (sogenannte Melanozyten). Durch diese nun offenen Mitesser kann der Talg abfließen.

Behutsame Körperpflege: Duschen Sie mit lauwarmem Wasser, eventuell auch nur jeden zweiten Tag. Verwenden Sie milde, seifenfreie, hautneutrale Dusch- und Waschgels. Ausgiebige Vollbäder sind nichts für trockene Haut. Wählen Sie Hygiene- und Pflegeprodukte, die Feuchtigkeit spenden, rückfetten und möglichst nicht parfümiert sind. Wer trockene Haut hat, darf ruhig reichlicher cremen, aber Vorsicht: Auch ein Zuviel des Guten setzt der Haut zu.

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In der ersten Phase entstehen so abgeschloßene, unentzündete Mitesser. Da die Talgproduktion jetzt aber nicht stoppt, bildet sich immer mehr Talg im Mitesser, bis es zu einer Entleerung der Talgdrüse nach außen kommt. Dabei bildet sich ein kleiner schwarzer Punkt in der Mitte der Mitesser durch die Melaninproduktion bestimmter prodzierender Zellen (sogenannte Melanozyten). Durch diese nun offenen Mitesser kann der Talg abfließen.
Innere Erkrankungen wie Diabetes oder Schilddrüsenstörungen diagnostiziert und behandelt meist ein Internist oder ein Endokrinologe. Endokrinologen sind Internisten, die sich auf Hormon- und Stoffwechselstörungen spezialisiert haben. Blut- und Urinuntersuchungen zeigen Ungleichgewichte im Salz-Wasser-Haushalt, Mangelzustände, Hormonstörungen und eine veränderte Stoffwechsellage auf.
ist eine Hauterkrankung, die durch die Überproduktion von Talg gekennzeichnet ist. Betroffen sind folglich vor allem diejenigen Hautareale, in denen sich besonders viele Talgdrüsen befinden, wie zum Beispiel auf der Kopfhaut. Im Gegensatz zur Schuppenflechte und der Neurodermitis ist bei den hier entstehenden Hautschuppen die Haut in der Umgebung eher fettig als trocken.
Solche Nährstoffe sind beispielsweise Aminosäuren, Proteine und Mineralien. Dadurch entsteht ein Schutzfilm auf der Haut, den die Haut erkennt. Dadurch reduziert sie die Talgproduktion und wirkt matter. Dieser Effekt kann jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen. Vor dem Auftragen der Creme sollte die Haut gründlich aber sanft mit einem Peeling gereinigt und mit einem sauberen Tuch abgetrocknet werden. Am besten werden Cremes vertragen, die neben Feuchtigkeit noch einen beruhigenden Effekt auf die Haut haben. Inhaltsstoffe wie Duft- oder Konservierungsstoffe sollten dabei eher gemieden werden. Einen positiven Effekt auf die ölige Haut haben Inhaltsstoffe wie Provitamin B5, Zink oder Algenextrakt. Außerdem ist es wichtig, dass die Creme den pH-Wert der Haut stabilisiert. Solche speziell für ölige oder zu Akne neigende Haut entwickelte Cremes können in jeder Drogerie oder in der Apotheke erstanden werden. Bei starker Akne sollte die Wahl der Creme mit einem Hautarzt abgesprochen werden.
Honig schmeckt nicht nur lecker, sondern hilft auch bei spröden Lippen oder eingerissenen Mundwinkeln und wirkt sich insgesamt heilend auf die Haut aus. Bei trockener und schuppiger Haut kann Honig helfen, diese wieder geschmeidiger zu machen. Hierfür wird die klebrige Substanz direkt auf die Haut gebracht. Lassen Sie den Honig einwirken und spülen Sie den überschüssigen Rest ab.
Daneben gibt es mehrere Faktoren, die eine fettige Haut fördern können. So verstärkt sich bei vielen Menschen die Talgproduktion abhängig von den Jahreszeiten – meist im Frühjahr oder Sommer. Auch ein feuchtwarmes Klima kann zu fettiger Haut beitragen. Bei Stress steigt der Spiegel an verschiedenen Stresshormonen, welche ebenfalls Einfluss auf die Talgproduktion nehmen und dadurch fettige Haut fördern können. Ob eine einseitige oder ungesunde Ernährung hingegen zu fettiger Haut und Pickeln führen, ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegt.
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